Der 1. FC Heidenheim feiert den vierten Sieg im fünften Heimspiel in seiner ersten Saison in der 2. Bundesliga - © © imago
Der 1. FC Heidenheim feiert den vierten Sieg im fünften Heimspiel in seiner ersten Saison in der 2. Bundesliga - © © imago
2. Bundesliga

Starke Heidenheimer beenden Bochums Auswärtsserie

Heidenheim - Die beeindruckende Auswärtsserie des VfL Bochum in der 2. Bundesliga ist gerissen: Nach drei Siegen in Folge in fremden Stadien unterlagen die Westfalen 0:5 (0:4) beim 1. FC Heidenheim und verpassten die Rückkehr an die Tabellenspitze.

Überragender Schnatterer

Der heimstarke Aufsteiger, der im sechsten Pflichtspiel vor eigenem Publikum den fünften Sieg feierte, zog mit 14 Punkten am Ex-Bundesligisten vorbei und schob sich auf Platz vier. Patrick Mayer (9.), Marc Schnatterer (20., Foulelfmeter und 28.) und Florian Niederlechner (38.) sorgten vor 11.00 Zuschauern schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Am Ende stand nach dem Treffer von Robert Leipertz (77.) der höchste Zweitliga-Sieg des Neulings, der am Mittwoch bereits den Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg mit 3:0 abgefertigt hatte.

"Es wären noch mehr Tore möglich gewesen", gab Bochums verärgerter Trainer Peter Neururer bei Sky zu: "Das war mehr als ein gebrauchter Tag. All das, was wir uns vorgenommen haben, konnte man nach einer Viertelstunde in die Tonne hauen. Dafür brauchen wir auch keine Entschuldigungen zu suchen."

Die Bochumer, die zuvor zwölf Tore bei ihren drei Auswärtssiegen erzielt hatten, erlebten eine rabenschwarze erste Hälfte. Zwei Treffer kassierte der VfL nach Eckbällen von Schnatterer. Vor dem 0:2 brachte Timo Perthel Meyer im Strafraum zu Fall. Vor dem dritten Gegentor leistete sich Anthony Losilla in der eigenen Hälfte einen kapitalen Fehlpass. 0:4 zur Halbzeit war der höchste Pausenrückstand der Bochumer Zweitligageschichte.

Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Gastgeber den komfortablen Vorsprung nicht nur, sondern erspielten sich weitere hochkarätige Chancen. Bochum bemühte sich um Schadensbegrenzung, ohne das Heidenheimer Tor aber ernsthaft in Gefahr zu bringen.

SID

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