Berlin - Der SpVgg Greuther Fürth ist in der 2. Bundesliga der Befreiungsschlag gelungen. Nach zuletzt nur einem Sieg aus fünf Spielen gewannen die Franken 1:0 (1:0) beim 1. FC Union Berlin und stellten den Anschluss zu den Aufstiegsrängen wieder her. Fürth ist nach dem Auftakt des 12. Spieltags mit 18 Punkten Sechster, die Berliner (13) sind weiterhin Elfter.

Kacper Przybylko (3.) sorgte vor 18.702 Zuschauern kurz nach dem Anpfiff für die Entscheidung.

Perfekter Start von Fürth

Nach der bitteren Heimpleite gegen den FSV Frankfurt (2:5) und dem Pokalaus bei Ligakonkurrent 1. FC Kaiserslautern (0:2) erwischte das Kleeblatt in der Alten Försterei einen perfekten Start. Ein Freistoß von Marco Stiepermann kam über Benedikt Röcker zu Przybylko, der im Fünfmeterraum unbedrängt einköpfte. "Das war einstudiert. Heute hat es endlich mal geklappt", sagte der Mann des Tages bei Sky. Torhüter Mohamed Amsif hatte keine Abwehrchance.

Im ausgeglichenen ersten Durchgang lieferten sich die Mannschaften viele harte Zweikämfe, die besseren Gelegenheiten hatten die Eisernen. Maximilian Thiel scheiterte aus der Distanz an Fürths Schlussmann Tom Mickel (32.), Toni Leistner traf nach einer Hereingabe nur das Außennetz (38.).

Berlin findet keine Mittel

Union, das Fürth in der eingleisigen 2. Bundesliga bislang nur einmal bezwungen hat (2003), stemmte sich gegen die Niederlage. Das Team von Trainer Norbert Düwel fand aber keine Mittel und ging nach zwei Dreiern in Serie bereits fünften Mal in dieser Saison leer aus. Zu allem Überfluss sah Union-Angreifer Sören Brandy in der Nachspielzeit die Rote Karte (90.+4).

SID

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