Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth kann ihre Aufstiegsambitionen in der 2. Bundesliga einfach nicht nachhaltig untermauern. Der frühere Bundesligist unterlag dem Karlsruher SC nach einer schwachen Vorstellung völlig verdient mit 0:3 (0:0) und mussten die bereits zum vierten Male in der Fremde siegreichen Gäste in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Matchwinner aufseiten der Karlsruher war Hiroki Yamada mit seinen Saisontoren Nummer vier und fünf (48. und 75.). Daniel Gordon hatte gegen die defensiv schlafmützigen und offensiv viel zu harmlosen Fürther das zwischenzeitliche 0:2 besorgt (57.).

Bei Fürth fehlt es an Stabilität

Fürth musste vor 11.485 Zuschauern im Ronhof kurzfristig auf Goran Sukalo verzichten, der wegen einer Rippenprellung passen musste. "Das ist schade für uns, weil er ein wichtiger Spieler ist", sagte Trainer Frank Kramer unmittelbar vor der Begegnung bei Sky. Und tatsächlich hatte das Kleeblatt ohne den Stabilisator in der Defensive Probleme gegen mutige Karlsruher, bei denen vor allem Rouwen Hennings immer wieder für Gefahr sorgte.

"Wir tun sehr gut daran, nicht nach oben zu schielen, dabei verrenken wir uns nur den Hals und vergessen, was unsere Aufgabe ist", sagte Fürths Trainer Frank Kramer nach dem Spiel bei Sky. Der Karlsruher Gordon meinte: "Wir haben schon in der ersten Halbzeit guten Fußball gespielt und uns in der zweiten dafür belohnt."

Starkes Umschaltspiel in Durchgang zwei

Dass KSC-Coach Markus Kauczinski seine Startelf "wegen der Ausgeglichenheit des Kaders" gleich auf vier Positionen veränderte, brachte die Statik nicht ins Wanken - im Gegenteil. Hennings bereitete das 0:1 mit seiner punktgenauen Flanke auf den Kopf von Yamada vor. Der Japaner köpfte vom Elfmeterpunkt unbedrängt ein - sehr zur Freude der mitgereisten 1.000 KSC-Anhänger.

Hennings vergab per Konter wenig später das 0:2 (52.). Nach einer Ecke verlängerte er jedoch später zum freistehenden Gordon, der ebenfalls per Kopf und aus kürzester Distanz für die Vorentscheidung sorgte. Dem 0:3 ging ein kluger Pass von Dimitrij Nazarow voraus.

SID

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