Bild mit Symbolcharakter: Mit vereinten Kräften bringen Maximilian Sauer (M.) und Marc Pfitzner (r.) Stefan Mugosa zu Fall
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Braunschweig ringt Aue spektakulär nieder

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Braunschweig - Eintracht Braunschweig darf weiter vom direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga träumen. Die Niedersachsen rangen dank einer engagierten zweiten Hälfte das Tabellenschlusslicht Erzgebirge Aue 4:2 (1:2) nieder und haben vier Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Gäste verpassten trotz Führung und 20 Minuten in Überzahl einen Big Point im Abstiegskampf der 2. Bundesliga.

"Das ist eine Wahnsinnsleistung, dass die Mannschaft das Spiel in Unterzahl gedreht hat", lobte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht sein Team bei Sky. "Wir haben in der ersten Halbzeit Gas gegeben und gebissen. Nach der Halbzeit haben wir die Ordnung verloren", sagte Aue-Coach Tomislav Stipic.

Berggreen setzt den entscheidenden Punch

Emil Berggreen (77. Minute) bescherte Braunschweig vor 20.200 Zuschauern mit seinem wuchtigen Kopfballtreffer den wichtigen Dreier, nachdem Hendrick Zuck (68.) die Gäste-Führung durch Bobby Wood (11. Minute) und Stipe Vucur (31.) ausgeglichen hatte. Der frühere Auer Jan Hochscheidt (2.) hatte die Eintracht, die nach der Gelb-Roten Karte gegen Maximilian Sauer (70.) zwanzig Minuten in Unterzahl spielte, früh in Führung geschossen. Marc Pfitzner setzte mit einem verwandelten Foulelfmeter (88.) den Schlusspunkt.

Aue überzeugte in der ersten Halbzeit mit einer engagierten Leistung und ließ sich auch durch den frühen Rückstand nach einem kollektiven Tiefschlaf in der Defensive nicht aus dem Konzept bringen. Wood glich nach einem Sololauf durchs Mittelfeld mit einem fulminanten Schuss aus, dann versenkte Vucur eine Flanke von Fabian Müller per Kopf im langen Eck.

Aue verpasst das 3:1

Die Gäste waren bei den wenigen Vorstößen deutlich gefährlicher als die spielbestimmende Eintracht und hätten durch Clemens Fandrich (41.) und Wood (42.) noch vor der Pause erhöhen können. Stattdessen schlugen die nach der Pause wie ausgewechselt aufspielenden Braunschweiger eiskalt zu. Selbst nach dem Platzverweis gegen Sauer drängte die Eintracht auf den Siegtreffer und wurde durch Berggreens wuchtigen Kopfball belohnt.

SID

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