Hamburg - Mit einem Arbeitssieg beim Tabellenschlusslicht FC St. Pauli hat die SpVgg Greuther Fürth nach acht Spielen ohne Sieg wieder gewinnen können.

Vor 23.383 Zuschauern im fast ausverkauften Millerntorstadion erzielte Mittelfeldspieler Kacper Przybylko in der 27. Minute aus kurzer Distanz das Tor für den Tabellendreizehnten. Es war der erste Treffer für die Franken nach einer Torflaute von 573 Minuten. Przybylko profitierte von einem Missverständnis in der Hintermannschaft der Hanseaten.

"Ein unglaublich intensives Spiel"

"Wir haben den Abstiegskampf angenommen. Meine Truppe hat großartig dagegengehalten und sich vor diesem Publikum toll behauptet. Es war ein unglaublich intesives Spiel, das wir sehr gut angenommen haben. Am Ende geht usner Sieg sicherlich in Ordnung", sagte Fürths Coach Frank Kramer.

In einer äußerst intensiven und kampfbetonten Partie ging der Sieg für die Gäste in Ordnung. Fürth agierte vor dem gegnerischen Tor zwingender und hätte vor dem Halbzeitpfiff weitere Treffer erzielen können. Das Team von Coach Ewald Lienen hingegen wirkte verunsichert, sichere Ballstaffetten waren eine absolute Seltenheit.

Mangel an zündenden Ideen

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen. Doch dabei fehlte es an zündenden Ideen, zudem stand die Fürther Deckung sehr solide. Nach einem sehenswerten Konter verpasste Robert Zulj die mögliche Vorentscheidung (60.).

SID 

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