Aue - Der FC Erzgebirge Aue besiegte am 20. Spieltag der 2. Bundesliga im "Sachsenderby" RB Leipzig mit 2:0 (1:0) und verließ durch den ersten Sieg seit dem zehnten Spieltag zumindest vorläufig das Tabellenende.

Selcuk Alibaz (45.), der erst in der Winterpause vom Ligarivalen Karlsruher SC gekommen war, und Patrick Schönfeld (58./Handelfmeter) waren für die kämpferisch starken und extrem engagierten Veilchen erfolgreich.

"Nicht unverdient gewonnen"

"Nach relativ guten 25 Minuten haben wir uns nicht gut abgesichert. In der ersten Hälfte fehlte vielleicht die individuelle Klasse, aber es war ein Team da. In der zweiten Halbzeit hatten wir individuelle Qualität auf dem Platz, aber die Mannschaft hat nicht funktioniert", sagte Leipzig-Trainer Alex Zorniger bei Sky. "Wir sind wie ein Team aufgetreten und haben nicht unverdient gewonnen", meinte Aue-Coach Tomislav Stipic.

Leipzig war in dem überaus körperlichen Spiel vor 13.600 Zuschauern zunächst näher am Führungstreffer. Winter-Neuzugang Emil Forsberg zeigte ein starkes Debüt und scheiterte in der 23. Minute am Pfosten. Auch seine Sturmpartner Daniel Frahn und Yussuf Poulsen konnten sich in Szene setzen.

Alibaz trifft kurz vor der Pause

Aue kam jedoch vor allem durch Konter immer wieder gefährlich vor das Tor des Favoriten. Kaiserslautern-Leihgabe Stefan Mugosa scheiterte noch freistehend vor RB-Keeper Fabio Coltorti (28.), mit dem Pausenpfiff war Alibaz aber verdient zur Stelle. Angreifer Arvydas Novikovas war nur Sekunden zuvor an der Latte gescheitert. Leipzig machte in der Schlussphase auf, Aue versäumte es jedoch, frühzeitig das dritte Tor zu machen.

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