Berlin - Hertha BSC muss seine Meisterfeier vertagen. Vier Tage nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga unterlag das Team von Trainer Markus Babbel zum Auftakt des 32. Spieltages 1:2 (0:0) gegen 1860 München und konnte damit das selbst gesteckte Saisonziel noch nicht erreichen.

Für die Hertha war es die erste Pleite nach zuvor zehn Spielen in Serie ohne Niederlage. Nach der Führung der Gastgeber durch ein Eigentor von Necat Aygün nach genau einer Stunde feierten die Zuschauer im Olympiastadion schon die Meisterschaft, doch erneut Aygün (63.) und Stefan Buck (70.) machten den Hausherren einen Strich durch die Rechnung.

Kobiashvili klärt auf der Linie

Die Hertha tat sich von Beginn an sehr schwer gegen die Sechziger, die in der 26. Minute auch die beste Möglichkeit vor der Pause hatten. Nach einem Kopfball von Dominik Stahl klärte Levan Kobiashvili für seinen bereits geschlagenen Torwart Maikel Aerts. Wenig später hatte Raffael in einer ausgeglichenen Begegnung eine Chance auf der anderen Seite.

Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Münchner, ehe Lasogga nach Vorarbeit von Christian Lell die Führung für Berlin gelang. Die Freude währte aber nicht lange. Denn das Team von Trainer Reiner Maurer, der unter der Woche seinen Vertrag an der Isar verlägert hatte, steckte nicht auf und kam am Ende nicht unverdient zu seinem siebten Auswärtssieg.