Bochum - Der VfL Bochum hat in der 2. Bundesliga durch den Einzug in die Relegationsspiele gegen den Bundesliga-Drittletzten Borussia Mönchengladbach (19. und 25. Mai) seine letzte Chance auf den direkten Wiederaufstieg gewahrt.

Die Westfalen verteidigten im Fernduell mit der SpVgg Greuther Fürth ihren 3. Tabellenplatz hinter Zweitliga-Meister Hertha BSC Berlin und dem zweiten Aufsteiger FC Augsburg am letzten Spieltag durch ein 3:1 (1:0) gegen den MSV Duisburg aus eigener Kraft.

Sie verdarben den Gästen durch die Treffer von Mirkan Aydin (9./87.) und Giovanni Federico (82.) zugleich die Generalprobe für das DFB-Pokalfinale am Samstag (21. Mai) in Berlin gegen Champions-League-Halbfinalist Schalke 04. Maurice Exslager (90.) traf für den MSV.

Aydin ragt heraus

Trotz der frühen Führung musste Bochum mit Blick auf Fürths gleichzeitiges Duell mit Fortuna Düsseldorf lange um die Teilnahme an der Relegation zittern. Die Gastgeber bemühten sich zwar um klare Verhältnisse, blieben dabei allerdings ungeachtet ihrer weitgehenden Feldüberlegenheit harmlos und mussten damit bis Federicos Treffer noch ein jähes Ende ihrer Aufstiegshoffnungen fürchten.

Die "Zebras" allerdings bäumten sich nach zuletzt zwei Siegen in Serie auch nur zu selten gegen ihre siebte Auswärtsniederlage auf und brachten das VfL-Tor deswegen praktisch nicht in Gefahr.