Hamburg - Der 1. FC Heidenheim hat mit dem ersten Auswärtssieg seiner Zweitliga-Geschichte die Krise beim FC St. Pauli weiter verschärft. Der Aufsteiger setzte sich in Hamburg souverän mit 3:0 (2:0) durch hielt damit den Kontakt zur Spitzengruppe. St. Pauli liegt nach dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg weiter auf einem Abstiegsplatz.

Florian Niederlechner (26. und 31.) und Robert Leipertz (52.) erzielten die Treffer der Gäste vor 22.884 Zuschauern am Millerntor.

St. Pauli kontrolliert, Heidenheim kontert

St. Pauli kontrollierte zunächst zwar das Spiel, Heidenheim bot aber wenig Räume und lauerte auf Konter. Nach 23 Minuten mussten die Gäste den Ausfall von Torhüter Jan Zimmermann nach einem Zusammenprall mit Pauli-Stürmer Ante Budimir verkraften. Der ehemalige Münchner Rouven Sattelmaier ersetzte Zimmermann.

Heidenheim zeigte sich aber nicht geschockt und kam drei Minuten später zur Führung durch Niederlechner, der nach einem Schuss von Marcel Titsch-Rivero und einer Parade von Philipp Tschauner den Abpraller verwertete. In der 31. Minute erzielte Niederlechner sein siebtes Saisontor nach einem mustergültigen Konter.

Gastgeber ohne Durchschlagskraft

St. Pauli war zwar in der Folge bemüht, es fehlte aber an der notwendigen Durchschlagskraft. Sebastian Schachten hatte zudem mit einem Schuss auf die Latte Pech (35.). Auf der anderen Seite landete ein Kopfball von Niederlechner ebenfalls auf der Latte (43.).

Nach dem Seitenwechsel sorgte der Aufsteiger schnell für die Entscheidung, Leipertz traf erneut nach einem Konter.

SID

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