Kaiserslautern - Der FC St. Pauli hat nach zuvor zwei Niederlagen in der 2. Bundesliga mit 2:1 (1:0) beim 1. FC Kaiserslautern gewonnen und behaupteten damit den Relegationsplatz. Entscheidender Mann war Lennart Thy mit seinem Treffer in der 56, zuvor hatte bereits Chris Löwe in der 3. Minute ins eigene Tor getroffen. Die "Roten Teufel", für die Daniel Halfar traf (68.), haben nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen die Aufstiegsränge erst einmal aus den Augen verloren.

Nach zwei Spielen ohne eigenen Treffer (0:2 bei 1860 München, 0:4 gegen den 1. FC Nürnberg) ging St. Pauli vor 29.352 Zuschauern dank eines Eigentors von Chris Löwe in Führung (3.). Nachdem zunächst Bernd Nehrig an die Latte geköpft hatte, versuchte Chris Löwe den folgenden Kopfball von Thy zu klären - das misslang. Der starke Nehrig war der einzige Neue in St. Paulis Anfangself, die defensiv wesentlich besser stand als in den beiden Spielen zuvor, ihre Konter aber zunächst nicht sauber zu Ende spielte. 

Lautern drückt, Pauli kontert

Die frühe Führung kam der Mannschaft von Ewald Lienen wie zu erwarten entgegen, sie zog sich zurück und ließ Lautern kommen. Die Gastgeber zogen dabei von der ersten Minute ein enormes Powerplay auf, das bis in die Schlussphase anhielt. Einzig an der Effektivität im Abschluss haperte es - ganz im Gegensatz zu den Paulianern. Die waren eiskalt, stachen kurz nach der Pause durch Thy zu. Danach stand St. Pauli noch tiefer, wackelte ein bisschen, gab sich aber nur noch bei der Flanke von Halfar, die an Freund und Feind vorbei ins Tor segelte, eine entscheidende Blöße.  

SID

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