Köln - Um 13:30 Uhr geht der 9. Spieltag in der 2. Bundesliga am Sonntag in die dritte Runde. Dann empfängt der 1. FC Union Berlin Hannover 96, der 1. FC Nürnberg reist zum Karlsruher SC und der TSV 1860 München begrüßt Fortuna Düsseldorf.

1. FC Union Berlin - Hannover 96

Nach acht Spieltagen steht Union Berlin mit vier Siegen und je zwei Niederlagen und Unentschieden auf dem sechsten Platz in der 2. Bundesliga. Zuletzt setzte es für die Eisernen aber eine 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg. Zu Hause an der alten Försterei soll gegen Hannover 96 nun Wiedergutmachung betrieben werden. Ein Sieg würde außerdem den Ausbau der beeindruckenden Heimserie der Berliner bedeuten: Seit dem 24. Oktober 2015 hat Union kein Spiel im heimischen Stadion mehr verloren. Trotz zuletzt durchwachsener Ergebnisse geht die Mannschaft von Jens Keller also optimistisch in die Partie. "Wir haben über die Zeit ein Selbstverständnis entwickelt. Wir wissen, dass wir punkten können, auch wenn es mal nicht so gut läuft", gibt Abwehrspieler Toni Leistner die Marschrichtung vor.

Ein gewisses Selbstverständnis bringt aber auch der Gegner aus Hannover mit. Die 96er sind nach dem Abstieg in der 2. Bundesliga angekommen und haben sich mittlerweile den zweiten Tabellenplatz gesichert. Ein Erfolg am Sonntag in Berlin würde für die Niedersachsen sogar den vierten Sieg in Folge bedeuten. "Es ist wichtig, dass wir die Gier nach Erfolg und nach Siegen behalten" erklärt Trainer Daniel Stendel mit Blick auf die Partie in Berlin. "Das macht gerade in diesen letzten engen Spielen, die wir auch erlebt haben, den Unterschied aus."

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Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg

© imago / Moritz Müller

Nach einem 2:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue folgte beim Karlsruher SC am 8. Spieltag ein 1:1-Remis gegen Fortuna Düsseldorf - nun soll gegen den 1. FC Nürnberg der zweite Saisonsieg eingefahren werden. Dass das nicht einfach wird, ist den Karlsruhern derweil klar. "Die Nürnberger sind als Gegner immer gefährlich", erklärt Abwehrspieler Dennis Kempe. "Wir müssen daher kompakt stehen und über schnelle Umschaltbewegungen unsere Angriffe starten, um gefährlich vor das Tor zu kommen."

Doch auch die Gäste aus Nürnberg haben sich für die Partie in Karlsruhe etwas vorgenommen und wollen den dritten Sieg in Folge einfahren. "Wir haben die Pause gut genutzt und weiter an den Abläufen und Automatismen gearbeitet", zeigt sich Trainer Alois Schwartz zuversichtlich. Eine Personalie ist bei den Franken dabei schon klar: Thorsten Kirschbaum wird auch am Sonntag das Nürnberger Tor hüten - Rückkehrer Raphael Schäfer muss auf die Bank.

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TSV 1860 München - Fortuna Düsseldorf

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Nach zwei Pleiten in Folge will 1860 München nun das Ruder gegen Fortuna Düsseldorf vor heimischer Kulisse herumreißen. Mit dem 14. Tabellenplatz kann die Mannschaft von Kosta Runjaic nicht zufrieden sein. "Wir müssen den Gegner so bearbeiten, dass er nicht ins Spiel kommt", gibt der Trainer die Marschroute vor. "Wir müssen mit unseren Mitteln dagegen halten und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, damit die Punkte in München bleiben." Runjaic kann dabei auch auf zwei Rückkehrer zählen: Sebastian Boenisch und Romuald Lacazette sind nach Verletzungen wieder einsatzbereit.

Die Gäste aus Düsseldorf belegen derzeit den neunten Platz in der 2. Bundesliga und wollen nach zwei sieglosen Spielen nun wieder einen Dreier einfahren. "Um in München zu bestehen, müssen wir in der Defensive wieder kompakt stehen und vorne immer wieder Akzente setzen", erklärt Friedhelm Funkel vor der Partie gegen die Sechziger. "Ich hoffe auf ein erfolgreiches Spiel, ob es eine attraktive Partie wird, wird sich am Sonntag zeigen."

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