Rot-Weiß Oberhausen hat die vergangenen sechs Spiele nicht verloren. Mittelfeldspieler Daniel Embers spricht im Interview über die Gründe für diese Erfolgsserie, den Reifeprozess des Teams und die nächsten Gegner.

Frage: Wie fühlt man sich, wenn man dem Abstiegskampf im Tabellenkeller als Zehnter etwas entkommen ist?

Embers: Das ist sehr schön, der Blick auf die Tabelle macht uns allen selbstverständlich viel Spaß. Gerade das Polster zu der Abstiegszone bzw. dem Relegationsplatz lässt uns ein wenig beruhigter die nächsten Aufgaben angehen. Denn so wissen wir, dass wir bei einer Niederlage nicht gleich auf einen Abstiegsplatz zurückfallen würden.

Frage: Wie schätzen Sie die derzeitige Lage im Abstiegskampf ein?

Embers: Wir sehen jeden Spieltag, dass Mannschaften von unten punkten. Die TuS Koblenz mit dem 3:0-Sieg gegen Fürth oder der FSV Frankfurt haben sich wieder zurückgemeldet, nachdem sie ja fast schon abgeschrieben worden waren. Daher darf sich keiner in dieser Liga zu sicher fühlen. Das tun wir auch nicht, sondern wir werden weiterhin hart daran arbeiten, um unsere Bilanz von 28 Punkten auszubauen.

Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen RWO im Winter 2009 und RWO im Sommer 2008?

Embers: Jeder hat sich weiterentwickelt, ist reifer geworden, und in den entscheidenden Situationen sind wir abgezockter. Dadurch haben wir unsere Fehlerquote minimiert und es ist sehr schwer, gegen uns zu gewinnen, weil wir sehr kompakt stehen.

Frage: Jetzt steht das Duell mit dem FSV Frankfurt an, bevor es zwei Reisen nach Fürth und Augsburg gibt.

Embers: Frankfurt schien in der Winterpause eigentlich am weitesten vom rettenden Ufer entfernt, doch der FSV hat sich auch mit einer Serie nach vorne gekämpft. Doch wir wollen ihre Serie knacken und unsere mit einem Heimsieg ausbauen. Dann können wir auch etwas gelassener nach Fürth und Augsburg reisen, um dort zu bestehen.

Das ausführliche Interview finden Sie auf der Webseite von Rot-Weiß Oberhausen.