Karlsruhe - Auch im achten Relegationsspiel seit 2009 konnte der Zweitligist gegen die Mannschaft aus der 3. Liga nicht gewinnen (drei Remis, fünf Niederlagen), erneut setzte sich unter dem Strich der Drittligist durch. Die Topdaten zum Spiel:

  • Regensburg überstand die letzten sechs Pflichtspiele ungeschlagen: Zunächst gab es drei Siege, zuletzt drei Remis in Folge.

  • Regensburg stellte einmal mehr seine Auswärtsstärke unter Beweis und hat von den letzten sieben Pflichtspielen auf fremdem Platz nur eines verloren (im März in Saarbrücken).

  • Karlsruhe kassierte beide Gegentore nach Eckbällen - schon in der 2. Bundesliga waren die vielen Gegentreffer nach Standardsituationen (26) die große Schwäche der Badener.

  • Wie schon im Hinspiel konnte Karlsruhe die größeren Spielanteile (54 Prozent Ballkontakte) und die Mehrzahl an Chancen (16:8 Torschüsse) nicht zum Sieg nutzen.

  • Michael Hofmann bekam nur zwei Torschüsse auf sein Tor, beide landeten im Netz.

  • Klemen Lavric gab die meisten Torschüsse der Partie ab (fünf) und belohnte sich mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.

  • Wieder einmal bereitete Alexander Iashvili das Lavric-Tor vor - schon in der 2. Bundesliga legte er zu allen fünf Saisontoren des Slowenen auf.

  • Selcuk Alibaz leitete durch seine Eckbälle beide Regensburger Treffer ein.

  • Elias Charalambous hatte die meisten Ballkontakte (71) und die beste Zweikampfbilanz beim KSC (71 Prozent gewonnen, wie auch Sebastian Schiek).

  • Bei Regensburg hatte Oliver Hein die meisten Ballkontakte (64) und erzielte das wichtige 1:0.

  • Schon in der 3. Liga gehörte Andre Laurito zu den torgefährlichsten Abwehrspielern (sechs Treffer), jetzt sorgte er auch in der Relegation für das entscheidende 2:2.

  • Jim-Patrick Müller bestritt die meisten Zweikämpfe in dieser Partie (34) - der letzte davon, sein Foul an Charalambous, führte zur Roten Karte.

  • Tobias Schweinsteiger hatte nur 28 Ballkontakte und war in den 90 Minuten an keinem Torschuss beteiligt.

  • Mit 45 Fouls, zehn Gelben Karten und zwei Platzverweisen war Schiedsrichter Felix Zwayer der am meisten beschäftigte Akteur auf dem Rasen.