Köln - Um 13 Uhr geht der 9. Spieltag in der 2. Bundesliga am Samstag in die zweite Runde. Dann empfängt die SpVgg Greuther Fürth den 1. FC Heidenheim und der VfB Stuttgart ist zu Gast bei der SG Dynamo Dresden.

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Heidenheim

15 Gegentore hat die SpVgg Greuther Fürth bereits kassiert. Nur der 1. FC Nürnberg (18) ist schlechter. Bis auf den 1. Spieltag haben die Kleeblätter in jeder Partie mindestens einen Gegentreffer kassiert. Vor der Länderspielpause gab es für den Tabellenachten eine 0:4-Niederlage gegen den VfB Stuttgart. Gegen Heidenheim soll deshalb jetzt eine Reaktion der Mannschaft kommen, wie Trainer Stefan Ruthenbeck fordert. "Wir wollen uns der Situation annehmen, und das heißt kämpfen. Wir werden alles versuchen, um das wieder in eine andere Richtung zu biegen. Wir haben hart gearbeitet und freuen uns auf das Spiel.“

Mit Heidenheim ist eine treffsichere Mannschaft zu Gast am Ronhof. Außer beim 0:0 gegen Sandhausen am 6. Spieltag hat die Elf von Frank Schmidt immer getroffen. Und steht momentan mit 15 Zählern auf Tabellenplatz vier. Zuletzt gab es ein 1:1 gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig, was der FCH allerdings teuer bezahlen musste: Die beiden Innenverteidiger Kevin Kraus (Kreuzbandriss) und Timo Beermann (Muskelfaserriss) verletzten sich, so dass der Trainer seine Defensive am Samstag auf jeden Fall umbauen muss.

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Dynamo Dresden - VfB Stuttgart

© imago / Sportfoto Rudel

Nach einem guten Start in die Saison wartet Aufsteiger Dresden inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg (in der Zeit gab es auch nur ein Unentschieden) und steht in der Tabelle auf Platz elf. Gegen Stuttgart erwartet die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus keine einfach Aufgabe. Immerhin: In den bislang sechs Pflichtspielen 4 Mal Bundesliga, 2 Mal UEFA-Pokal) konnte der VfB noch nie in Dresden gewinnen (2 Remis, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen).

Nach dem 4:0-Sieg gegen Greuther Fürth ist der VfB Stuttgart auf Platz drei weiter auf Aufstiegskurs. Zwar muss Hannes Wolf weiter auf Torjäger Simon Terodde verzichten, doch am letzten Spieltag hat seine Mannschaft den Ausfall bereits gut kompensieren können. Gegen Aufsteiger Dresden erwartet der neue VfB-Trainer ein intensives Spiel, in dem seine Stuttgarter "in jeder Phase Gas geben" müssen. Denn auch der Gegner spielt "viel Pressing und agiert mit viel Geschwindigkeit", wie Wolf weiß, der mit Punkten die Heimreise antreten möchte.

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