Der SC Rot-Weiß Oberhausen muss vor dem Zweitliga-Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an diesem Sonntag, 20. Dezember, um 13:30 Uhr zwei weitere schlechte personelle Nachrichten verdauen.

Mittelfeldspieler Tim Kruse fällt erneut wegen einer Achillessehnenentzündung für die nächsten vier bis sechs Wochen aus. Außerdem muss höchstwahrscheinlich auch Verteidiger Dimitrios Pappas auf Grund einer Grippe passen.

"Wir müssen das Beste daraus machen!"

Hinzu kommen die verletzten oder kranken Defensivspieler Benjamin Reichert, Marinko Miletic und Dominik Borutzki, der gesperrte Markus Kaya sowie die Rekonvaleszenten Felix Luz und Christoph Semmler. Stürmer Jamal weilt aus privaten Gründen in Trinidad & Tobago.

Somit stehen den "Kleeblättern", die im Laufe dieser Saison aus Verletzungsgründen bereits bei acht Spielen nur mit einem 17-Mann-Kader angetreten waren, nur 16 gesunde Zweitligaprofis am Sonntag zur Verfügung. "Neben Ersatztorhüter Marcel Dietz sind es nur noch vier Feldspieler, davon kein Verteidiger", so RWO-Trainer Jürgen Luginger, der deutlich macht: "Wir müssen das Beste daraus machen! Jammern hilft uns nicht, vielmehr kommt nun für alle, die bisher nicht so oft gespielt haben, die große Chance, sich zu zeigen."

Kontrollierte Offensive

Verstecken will sich Luginger trotz der Verletzungsmisere gegen den Aufstiegs-Favoriten nicht: "Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Wir wollen kompakt spielen und die Null in der Defensive halten, aber wir werden auch viele Spieler auf dem Platz haben, die offensiv denken. Schließlich wollen wir das Heimspiel gewinnen."

Der Tabellenvierte aus Ostwestfalen, der am 11. Spieltag nach sieben Siegen in Serie ohne Gegentor souveräner Spitzenreiter gewesen war, hat aus den letzten fünf sieglosen Partien zwei Punkte geholt. "Das zeigt, dass die 2. Liga auch für einen Verein, der solche personellen und finanziellen Möglichkeiten wie Arminia Bielefeld hat, kein Selbstläufer ist", so der Rot-Weiß-Trainer vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres.