Freiburgs Präsident Achim Stocker hat sich in der Stunde des Aufstiegs an die schweren Tage erinnert und wünscht seinem Cheftrainer nun lange SC-Jahre in der Bundesliga.

Frage: Herr Stocker, hätten Sie vor zwei Jahre gedacht, dass wir jetzt aus diesem Anlass hier zusammen sitzen würden?

Achim Stocker: Natürlich nicht. Ich habe das schon am Sonntag direkt nach dem Aufstieg gesagt: Der Verein war vor zwei Jahren in einer wahnsinnigen Zerreißprobe, es war eine aufwühlende, schwere Zeit. An die Sorgen, die wir damals um den SC hatten, habe ich nach dem Aufstieg als erstes zurück gedacht. Dass es läuft, wie es dann lief, haben wir gehofft. Robin Dutt war ein Volltreffer.

Frage: Spüren Sie Genugtuung?

Stocker: Ach, Genugtuung. Ich bin froh für den Sport-Club und die Fans, dass es so gekommen ist.

Frage: Hat es Sie persönlich eigentlich überrascht, wie souverän Robin Dutt hier den Umbau bewerkstelligt hat?

Stocker: Einerseits. Andererseits hatte ich bei der Verpflichtung schon ein sehr, sehr gutes Gefühl.

Frage: Was macht für Sie die Arbeit von Robin Dutt aus?

Stocker: Viele Dinge. Er hat eine sehr stabile Mannschaft geformt, die sich nie aufgibt, Charakter hat. Und er kooperiert sehr eng und gut mit der Fußballschule.

Frage: Was essenziell ist?

Stocker: Auf jeden Fall. Wir haben elf Spieler aus der eigenen Ausbildung im Aufstiegskader, vier oder fünf gehören zum engen Stamm. Die A-Jugend von Chrstian Streich, der ja auch Co-Trainer bei den Profis ist, ist nach der Meisterschaft im letzten Jahr wieder Tabellenführer ihrer Bundesliga-Staffel und steht im DFB-Pokalfinale.