In einem Interview spricht St. Paulis Stürmer Rouwen Hennings über die zurückliegenden Spiele und auch über seinen verschossenen Elfmeter im Ahlen-Spiel.

Frage: Während die Mannschaft in der Englischen Woche noch neun Punkte geholt hat, ging aus den beiden letzten Partien gegen SC Freiburg und Rot Weiss Ahlen nur ein Zähler hervor. Enttäuscht?

Rouwen Hennings: Gegen Freiburg auf jeden Fall. Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns. Da ging gar nichts. Wir wollten die Freiburger eigentlich offensiv unter Druck setzen, aber das hat überhaupt nicht geklappt. Gegen Ahlen haben wir anfangs nicht ordentlich ins Spiel gefunden, es gab viele Fehlpässe. Das hatte sich danach aber gebessert. Wenn man jetzt sieht, dass man zwei Minuten vor Spielende einen Elfmeter verschießt und sonst hätte gewinnen können, ist das natürlich ärgerlich. Na ja, so ist Fußball.

Frage: Sie sprechen den Elfmeter an. In der 89. Minute hatten Sie den Sieg auf dem Fuß. Was war los?

Hennings: Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, da ich mich sehr gut gefühlt hab. Ich hatte noch nie Angst, einen Elfmeter zu schießen. Flo und Lude, die sonst unsere Schützen sind, waren bereits draußen und daher hat Filip mich gefragt, ob ich schießen will. Wie gesagt, ich hab mich sicher gefühlt. Ist leider richtig blöd gelaufen.

Frage: Also kann man Ihnen nicht vorwerfen, dass Ihnen der Druck in dem Moment zu groß geworden ist?

Hennings: Natürlich weiß man in dem Moment, dass nur noch zwei Minuten zu spielen sind und man das Spiel eventuell entscheiden kann. Aber ich habe nicht allein daran gedacht. Ich wollte diesen Elfmeter, wie jeden anderen auch, einfach rein schießen. Leider hatte ich mir die falsche Ecke ausgesucht.

Frage: Wie war denn die Stimmung nach Abpfiff in der Kabine?

Hennings: Es war ärgerlich und so waren auch alle enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber es hat keiner etwas Böses gesagt. Jeder hat mir Mut zugesprochen und mich aufgebaut. Das war gut.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des FC St. Pauli.