Köln - In der Vorwoche hatten Mönchengladbach und Bochum vorgelegt, diesmal machen Osnabrück und Dresden (Dienstag ab 20:15 Uhr im Live-Ticker) den Anfang. Die Rückspiele der Relegation versprechen den Nervenkitzel der Hinspiele sogar noch zu übertreffen.

Das Interesse der Fans ist riesengroß. Beide Stadien sind natürlich ausverkauft, in Dresden und Mönchengladbach findet jeweils ein Public Viewing im Glücksgas-Stadion und im Borussia Park statt. Die Diagnose steht fest: Bis Mittwochabend wird das Relegationsfieber in Deutschland nicht sinken.

"Die Zuschauer werden uns pushen"

Mehr als 60.000 Karten hätte Dynamo laut Geschäftsführer Volker Oppitz für die erste Relegationspartie in Dresden verkaufen können, und auch der VfL Osnabrück kann Tausende Kartenwünsche nicht erfüllen. Aber mehr als 16.000 Zuschauer werden ganz sicher für eine Stimmung sorgen, die in Osnabrück vor allem bei Abend- und Flutlichtspielen fast schon legendär in der 2. Bundesliga ist.

"Hier hatten die Dresdner den zwölften Mann, in Osnabrück haben wir Dienstag den zwölften Mann. Die Zuschauer werden uns pushen, dann gelingt uns wieder ein Tor", hatte VfL-Trainer Heiko Flottmann schon nach Abpfiff in Dresden auf die heimische Kulisse gebaut. Die Messlatte haben die Dynamo-Anhänger im Hinspiel aber richtig hoch gelegt. "Europapokal-Stimmung", empfand nicht nur Keeper Benjamin Kirsten im Dresdner Hexenkessel.

Glücksgefühle im Glücksgas-Stadion?

Knapp 1.800 Dynamo-Fans werden Dienstag live in der osnatel ARENA dabei sein. Mehr Karten konnten dem Drittligisten nicht zugeteilt werden. Etwa 10.000 schwarz-gelbe Anhänger werden allerdings am Abend zum Public Viewing im Glücksgas-Stadion erwartet.

Im Stadion wird vor der Gegengerade eine 31 Quadratmeter LED-Wand aufgebaut. Je nach Kartenvorverkauf wird eine weitere LED-Wand vor der Südtribüne hinzukommen. Der Eintritt kostet fünf Euro, die Tickets gibt es seit Montag in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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