Berlin - Herthas Trainer Markus Babbel muss zum Saisonstart vermutlich auf seinen Spielmacher Raffael verzichten: Der Brasilianer schlägt sich seit Tagen mit einem Magen-Darm-Virus herum, dazu kamen Fieber und Mandelschmerzen. An Training war in den letzten Tagen nicht zu denken.

Ob es letztlich für einen Einsatz am Freitag (20. August) gegen Oberhausen reichen wird, steht noch in den Sternen. Trainer Markus Babbel zeigt sich zumindest skeptisch: "'Raffa' fühlt sich schlapp und ausgelaugt. Momentan gehe ich nicht unbedingt davon aus, dass er auflaufen wird. Nachdem sich sein Zustand schon wieder gebessert hatte, fühlt er sich jetzt wieder etwas schlechter. Vielleicht hat er sich einen Virus eingefangen. Ein letzter Medizincheck steht noch aus."

Plan B vorhanden

Falls sich das körperliche Befinden des feinen Technikers nicht wesentlich bessern sollte, wird Herthas Chefcoach wohl kein Risiko eingehen. "Ein geschwächter Raffael hilft uns nicht weiter. Er soll sich komplett auskurieren und dann wieder voll angreifen." Für den Fall der Fälle hat Markus Babbel aber selbstverständlich einen Plan B in der Tasche. Bei einem Ausfall des Ideengebers könnte Valeri Domovchiyski in die zentrale Position rücken und diesen vertreten.

Dies tat er schon beim 2:0-Pokalsieg in Pfullendorf. Als Anspielstation im Zentrum und variabler Ballverteiler im Mittelfeld machte er seine Aufgabe gut. "'Domo' wieder auf dieser Position zu bringen bietet sich an. Im Pokalspiel war ich sehr zufrieden mit ihm", so Markus Babbel.