Das Präsidium des SV Wehen Wiesbaden hat Bernhard Raab als Interims-Manager bis zum Ende der laufenden Saison berufen.

Raab, der seit Juli 2008 Leiter des SVWW Nachwuchsleistungs-Zentrums (NLZ) ist, wird ab sofort in seiner neuen Funktion dem Bereich Sport beim SVWW vorstehen.

Zukunft planen

Vordringlichste Aufgabe ist es, die Kaderplanungen für die kommende Saison zusammen mit dem Trainerteam um Cheftrainer Hans Werner Moser und Sandro Schwarz voran zu treiben.

Raab hat als Leiter NLZ erfolgreich neue Strukturen für die Nachwuchsarbeit eingeführt und den gesamten Zertifizierungsprozess, der aktuell noch läuft, professionell vorbereitet und umgesetzt. Dazu gehört auch die Entwicklung der SVWW Ausbildungsphilosophie und die Erarbeitung und Umsetzung eines einheitlichen Verhaltenskodex‘.

In der Bundesliga für Karlsruhe am Ball

Für das Präsidium war in der Entscheidungsfindung die Fußballkompetenz von Raab ein wichtiger Aspekt. Als Profi bestritt er 31 Spiele in der Bundesliga für den Karlsruher SC sowie 22 Spiele für den KSV Hessen Kassel in der 2. Bundesliga. Anschließend schnürte er in den Jahren 1992 bis 1999 seine Schuhe für den SV Wehen.

Für Markus Hankammer, Vize-Präsident beim SVWW, ist Raab die ideale Besetzung: "Bernhard Raab ist eine über die Maßen integere Person, der das volle Vertrauen des Präsidium genießt. Wir freuen uns, dass er sich der Verantwortung stellt und seine Fußball-Kompetenz einbringt. Seine Schaffenskraft hat er bereits beim Aufbau des NLZ bewiesen. Ziel der Kaderplanung für die nächste Saison wird es sein, um einen Stamm an erfahrenen Spielern herum junge und hungrige Spieler aufzubauen."

"Der Verein liegt mir am Herzen"

Bernhard Raab wird mit dem heutigen Tag in die Arbeit einsteigen und schon in dieser Woche die ersten Gespräche mit Spielern und Beratern führen. Er sagt über seine Doppelfunktion: "Ich freue mich auf die Aufgabe, weil mir der Verein am Herzen liegt. Die Entscheidung dieses Amt anzutreten, war für mich schnell gefallen."

Ungeachtet der Ernennung von Bernhard Raab zum Interims-Manager und in Absprache mit ihm, sucht das Präsidium weiterhin nach einem Sportdirektor der dann als Geschäftsführer die Aufgaben weiter führen wird.