Das Montagsspiel des 2. Spieltages ist ein echter Leckerbissen: Um 20:15 Uhr (ab 20 Uhr im Live-Ticker) trifft der 1. FC Kaiserslautern auf den 1. FC Nürnberg.

Ein traditionsreiches Duell. Aber nur in der Bundesliga. In der höchsten deutschen Spielklasse duellierten sich diese beiden Teams bereits 50 Mal. In der 2. Bundesliga ist es eine Premiere.

"Wir sind alle heiß!"

FCK-Trainer Milan Sasic gibt seiner Mannschaft eine klare Marschroute mit ins Spiel. "Für mich ist wichtig, dass wir so Fußball spielen, dass unsere Fans zufrieden sind. Ebenfalls wichtig ist, dass wir aus diesem Spiel etwas mitnehmen." Soll heißen: Das Minimalziel ist ein Remis.

Auch Mittelfeldspieler Anel Dzaka strebt gegen den FCN einen "Dreier" an und freut sich auf seine erste Partie im Fritz-Walter-Stadion. "Ich kann es kaum erwarten bis es endlich los geht - wir sind alle heiß! Heimspiel gegen einen guten Gegner vor einer großen Kulisse, das ist super! Wir wollen natürlich unsere Fans glücklich machen!", so Kaiserslauterns Neuzugang.

Duo vor Debüt im FCK-Dress

Gegen den "Club" müssen die "Roten Teufel" auf die verletzten Mathias Abel, Alexander Bugera, Christopher Lamprecht und Josh Simpson verzichten.

Dagegen stehen Trainer Sasic mit Dragan Paljic und Sidney Sam zwei Neulinge erstmals zur Verfügung. Beide wurden in der vergangenen Woche von 1899 Hoffenheim und dem Hamburger SV verpflichtet.

"Voll dagegen halten und gewinnen"

Nürnbergs Trainer Thomas von Heesen "weiß um die besondere Atmosphäre" auf dem "Betze". Im gleichen Atemzug schickte er aber auch eine Kampfansage in die Pfalz: "Ich weiß auch, dass wir in Kaiserslautern voll dagegen halten und gewinnen können. Mit dieser Einstellung erwarte ich meine Mannschaft."

Eine Personalie bereitet von Heesen vor der Partie ein wenig Kopfzerbrechen. Wer ersetzt den verletzten Andreas Wolf?

Spiranovic nicht dabei

Matthew Spiranovic nicht. Der Abwehrspieler ist mit Adduktorenproblemen von Australiens Nationalmannschaft zurückgekehrt und fällt ebenfalls aus. "Da ist der Kreis der Spieler, die für Andreas Wolf auflaufen können, ja nicht mehr sehr groß", so van Heesen.

Dafür bekommen die "Cluberer" ordentlich Unterstützung von den Rängen. Rund 1.500 Fans werden die FCN-Kicker in die Pfalz begleiten.