Köln - Der 14. Spieltag der 2. Bundesliga steht vor der Tür. bundesliga.de zeigt, auf welche drei Spieler Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten.

Simon Terodde

Simon Terodde (neun Tore) ist so etwas wie die Lebensversicherung des VfL Bochum. Immer wenn der Stürmer in dieser Saison einen Treffer erzielt hat, gab es für den VfL etwas zu holen. Zwölf der insgesamt 16 Punkte sammelte die Mannschaft von Peter Neururer nach Terodde-Toren.

Dass am kommenden Spieltag nun ausgerechnet der VfR Aalen ins rewirpower-Stadion kommt, dürfte bei den Bochumern allerdings herzlich wenig Vorfreude ausgelöst haben. Denn der 26-Jährige hat gegen das Tabellen-Schlusslicht noch nie getroffen und aus drei Partien mit seinem Ex-Club Union Berlin nur einen Punkt geholt.

Den einen Zähler würde der Tabellenzehnte aber mit Sicherheit mit Kusshand nehmen. Die letzten beiden Heimspiele gegen den VfR gingen nämlich beide verloren (0:1 und 1:2).

Charlison Benschop

Etwas besser ist die Stimmung bei der Fortuna aus Düsseldorf, die saisonübergreifend nur eines der letzten 20 Spiele verloren hat. Sinnbildlich für den momentanen Höhenflug steht Charlison Benschop. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Joel Pohjanpalo (sieben Tore) bildet er das gefährlichste Sturmduo der 2. Bundesliga. Sechs Treffer und drei Vorlagen gehen bislang auf sein Konto.

Und die Chancen, dass er seine persönliche Statistik am kommenden Spieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth ausbaut, stehen gut. In der vergangenen Saison erzielte der Niederländer alle drei Treffer der Düsseldorfer gegen Fürth.

Dabei helfen könnte ihm zudem, dass die Franken noch nie in Düsseldorf gewinnen konnten (zwei Remis und fünf Niederlagen in sieben Pflichtspielen).

Marc Schnatterer

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13 Scorerpunkte in 13 Spielen - eine Bilanz aus dem Bilderbuch! Marc Schnatterer ist bislang der heißeste Spieler im Unterhaus und das absolute Herzstück der Offensivabteilung des FC Heidenheim. Auch am vergangenen Spieltag Gegen den FC St. Pauli war der Führungsspieler mit einem Assist am 3:0-Sieg beteiligt.

Am 14. Spieltag will Schnatterer natürlich Scorerpunkt 14 folgen lassen. Mit dem SV Sandhausen kommt passend dazu nicht unbedingt die beste Abwehr der Liga (18 Gegentore) nach Heidenheim. Im direkten Vergleich gab es für den SVS sowieso nicht viel zu holen, die letzten drei Spiele gingen gar allesamt verloren.

Thomas Ziemann