Mit 33 Jahren hat schon so mancher Fußballspieler seine Karriere beendet. Bei Rot-Weiß Oberhausens Abwehrspieler Timo Uster sieht das ganz anders aus. Der älteste Spieler im aktuellen RWO-Kader hatte mit dem Spiel bei der TuS Koblenz (0:3) sein Debüt im deutschen Profifußball gefeiert.

Frage:: Timo Uster, mit Sicherheit hatten Sie sich auf Ihr Zweitliga-Debüt sehr gefreut. Wie sah es mit Ihrer Gefühlslage nach dem Schlusspfiff aus?

Timo Uster: Ich war natürlich enttäuscht, aber das ist ja normal nach einer Niederlage.

Frage: Woran hat es gelegen?

Uster: Uns fehlte die Ordnung auf dem Platz und auch die Raumaufteilung war nicht optimal. Wir hatten quasi mit drei Mannschaftsteilen gespielt, die in dieser Partie nicht miteinander harmoniert haben.

Frage: Was kann man Positives aus diesem Spiel mitnehmen?

Uster: Wenn wir die angesprochenen Fehler abstellen können, dann besitzen wir auf jeden Fall das Potenzial, um in der 2. Bundesliga mitzuhalten. Aber die Grundlage dafür ist, bestimmte Dinge zu verbessern. Dann wird es auch in der 2. Bundesliga klappen.

Frage: Schon gegen Ingolstadt am Sonntag?

Uster: Es wäre wünschenswert, wenn wir schon gegen Ingolstadt aus unseren Fehlern lernen. Aber ich sage auch: Es wird noch Zeit brauchen, bis wir komplett in der 2. Bundesliga angekommen sind. Denn man darf nicht vergessen, dass ich nicht der Einzige aus unserem Kader war, der gegen Koblenz in der 2. Bundesliga debütiert hat, sondern viele andere auch. Und wir haben in Koblenz gesehen, dass es in der 2. Bundesliga anders zur Sache geht, als wir es vorher kannten. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir gegen Ingolstadt schon anders auftreten werden.