Was waren das für Ergebnisse für die Tus Koblenz: Dem 5:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern folgte am vergangenen Sonntag ein 0:9 bei Hansa Rostock.

Die TuS Koblenz sorgte somit gleich zwei Mal für den "Hingucker" des Spieltags.

Trainingslager bezogen

Vor der englischen Woche mit den Spielen gegen den 1. FC Nürnberg, bei 1860 München und gegen den MSV Duisburg hat die Mannschaft Quartier in Bad Bertrich bezogen, um sich auf die schweren Aufgaben vorzubereiten. Eine Maßnahme, die schon vor dem Rostock-Spiel geplant war.

Im Interview spricht Trainer Uwe Rapolder nochmal über den "schwarzen Sonntag" an der Ostsee sowie die Aussichten für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.

Frage: Herr Rapolder, haben Sie sich schon von der 0:9-Klatsche bei Hansa Rostock erholt?

Uwe Rapolder: Wir können uns nur bei unseren Fans entschuldigen - das war ein kollektives Blackout. Man kann Spiele in der 2. Bundesliga verlieren, allerdings darf man dabei niemals sein Gesicht verlieren. Gegen Rostock herrschte nur Leere in den Köpfen der Spieler, haarsträubende Fehler haben zu diesem Desaster geführt. Vielleicht muss ich künftig eine Heim- und eine Auswärtsmannschaft bilden.

Frage: Am kommenden Sonntag steht schon die nächste Herausforderung auf dem Programm, wenn der Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg auf den Oberwerth kommt. Findet die TuS zu alter Stärke zurück?

Rapolder: Für uns ist diese Partie sehr wichtig, denn alle gucken jetzt auf uns. Von den Spielern muss eine Reaktion kommen. Ich denke, ihnen ist klar geworden, dass man mit einer Leistung wie in Rostock nicht in dieser Liga bestehen kann. Wir sind nach der 0:9-Niederlage mit dem Bus zurückgefahren, um das Spiel sofort per DVD analysieren zu können. Die Kosten für die treuen Fans, die uns in Rostock unterstützt haben, werden von uns übernommen. Ich hoffe die Spieler erkennen an diesen Maßnahmen, wie sie sich am Wochenende haben hängen lassen. Jetzt muss es nach vorne gehen. Wir müssen diese Klatsche so schnell wie möglich aus unseren Köpfen bekommen. Am besten klappt das natürlich mit einer engagierten Leistung gegen Nürnberg.

Frage: Wie stark schätzen Sie den 1. FC Nürnberg ein?

Rapolder: Nürnberg wird sicherlich mit gemischten Gefühlen nach Koblenz reisen. Nach dem 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg wittert der Club Morgenluft. Trotz unserer Rostock-Leistung wird uns der 1. FC Nürnberg aber sicher nicht unterschätzen. Immerhin sind wir seit 16 Spielen im Stadion Oberwerth ungeschlagen. Am Sonntag würde mir ein Déjà-vu-Erlebnis à la Kaiserslautern gut gefallen...(lächelt)

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite der TuS Koblenz.