Uwe Rapolder (50) ist seit April 2007 Chef-Trainer bei der TuS Koblenz und sicherte mit den Rheinländern in der vergangenen Spielzeit die Klasse. Vor dem Spiel in Nürnberg am Freitag sprach er mit fcn.de.

Frage: Herr Rapolder, als TuS Koblenz-Trainer sind Sie am Freitag in Nürnberg zu Gast. Was geben Sie Ihrer Mannschaft mit auf den Weg?

Uwe Rapolder: Dass wir auf einen Gegner treffen, der nach dem 1:0-Erfolg in Freiburg mit breiter Brust auftreten wird und wir in dieser Konstellation klarer Außenseiter sind. Allerdings können wir mit solchen Situationen umgehen. In Freiburg haben wir mit einer Rumpftruppe bis zur 90. Minute ein 1:0 gehalten und erst dann noch den Ausgleich kassiert.

Frage: Zuletzt gab es vier Siege in Folge (dann eine Niederlage gegen Lautern und ein Unentschieden gegen Rostock): ein großer Sprung in der Tabelle. Gibt es dieses Jahr wieder ein Herzschlagfinale oder schafft Koblenz den Klassenerhalt frühzeitig?

Rapolder: Letztes Jahr gab es ja nur deshalb ein Herzschlagfinale, weil uns acht Punkte abgezogen wurden - eigentlich waren wir nach dem 29. Spieltag gerettet. Dieses Jahr müssen wir immerhin noch mit einem Drei-Punkte-Abzug leben, aber ich bin optimistisch, dass wir den Klassenerhalt dennoch möglichst früh realisieren.

Frage: Wer feiert am Freitag?

Rapolder: Bei einem Heimsieg der 1. FC Nürnberg, bei einem Unentschieden wir.