Der 1. FC Kaiserslautern kam nach der Winterpause bislang nicht in die Gänge. Zum Rückrundenauftakt setzte es zwei Pleiten, in der letzten Woche gab es immerhin ein Remis gegen Ahlen. Weil der FC St. Pauli weiter marschiert und vorübergehend die Tabellenführung übernommen hat, steht der FCK unter Zugzwang.

Im Montagspiel des 20. Spieltags nehmen die "Roten Teufel" auf dem Aachener Tivoli nun den nächsten Anlauf, um die Durstsrecke von drei Spielen ohne Sieg zu beenden (ab 20 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio).

"Aachen wird mitspielen"

Abwehrspieler Alexander Bugera, der unter der Woche seinen Vertrag bis 2012 verlängert hatte, ist zuversichtlich, dass gegen die Alemannia die Trendwende gelingt: "Gegen Ahlen konnte man schon eine deutliche Steigerung sehen, obwohl wir kein Tor erzielt haben - wenn wir mit unserer ganzen Leidenschaft am neuen Tivoli auftreten, dann ist mir nicht bange", so der Linksverteidiger.

Cheftrainer Marco Kurz rechnet mit offensiven Gastgebern. "Aachen wird mitspielen, dadurch sehe ich mehr Räume für uns", sagte der Coach: "Die Mannschaft geht in die richtige Richtung."

Im Angriff hat der Übungsleiter wieder mehr Optionen als zuletzt: Angreifer Erik Jendrisek steht nach seiner Verletzung wieder bereit und Adam Nemec kehrt nach seiner Gelbsperre zurück. Auch im Mittelfeld hat Marco Kurz eine weitere Alternative. Georges Mandjeck ist nach dem Viertelfinal-Aus seiner Kameruner beim Afrika Cup wieder zur Mannschaft gestoßen und könnte schon in Aachen wieder zum Kader gehören.

"Kampf auf Biegen und Brechen"

Angesichts des schwachen Rückserien-Starts der Gäste aus Kaiserslautern erwartet Aachens Coach Michael Krüger "einen Kampf auf Biegen und Brechen". Sein Team würde mit einem Erfolg auf Platz 8 klettern und hätte wieder Anschluss ans obere Tabellendrittel.

Nach vier zuvor vier Partien ohne Niederlage setzte es für die Alemannia am letzten Spieltag ein 0:1 beim FC St. Pauli.

"Kaiserslautern spielt sehr körperbetont mit hohem Tempo. Da kommt einiges auf uns zu", weiß Krüger. "Wir wissen, dass wir 90 Minuten bis an die Schmerzgrenze und vielleicht auch ein Stück weit darüber hinaus gehen müssen, um zu gewinnen."

Der unter der Woche verpflichtete Verteidiger Allan Jepsen könnte eventuell schon sein Debüt geben, weil Aimen Demai an einer Verhärtung im Oberschenkel laboriert.

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