Ostermontag hatten die Spieler von Rot-Weiß Oberhausen frei, um gemeinsam mit ihren Familien zu entspannen. Schließlich steht nun der Schlussspurt im Rennen um den Klassenerhalt in der 2. Liga auf dem Programm.

Nach der 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg am Gründonnerstag muss der SC Rot-Weiß Oberhausen an diesem Freitag, 17. April, um 18 Uhr beim FC Hansa Rostock antreten.

Frage: Herr Luginger, der FC Hansa hat die letzten beiden Partien für sich entscheiden können, zuletzt sogar 1:0 in Fürth gewonnen. Damit haben die Rostocker ordentlich Boden gutmachen können. Ist die Partie an der Ostsee für RWO daher so etwas wie ein Endspiel?

Jürgen Luginger: Nein, auf keinen Fall. Wir haben noch genug Spiele. Ich habe immer betont, dass uns noch vier Punkte fehlen, damit wir auf der sicheren Seite stehen. Und am besten holen wir diese Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, daher wollen wir in Rostock selbstverständlich erfolgreich sehen. Wichtig ist, dass wir mindestens den Abstand beibehalten.

Frage: Ist RWO nach dem 0:3 gegen Nürnberg wieder in großer Gefahr?

Luginger: Uns hat immer ausgezeichnet, dass wir realistisch geblieben sind. Und das bleiben wir auch nach dieser Niederlage. Wir haben ein Spiel verloren, mehr ist nicht passiert. Aber wir müssen auch unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen.