Braunschweig - Einige Stationen hat Mushaga Bakenga in seiner noch jungen fußballerischen Karriere schon hinter sich gelassen. Bei Eintracht Braunschweig ist der 22-jährige Angreifer jetzt seit gut zwei Monaten und zieht eine erste Bilanz.

Nach den beiden Niederlagen in der 2. Bundesliga gegen Kaiserslautern und Bochum kam die Länderspielpause gerade recht. "Es war ein guter Zeitpunkt, um abzuschalten und mal aus dem Ligaalltag zu entfliehen" sagt Mushaga Bakenga im Interview mit eintracht.com. Der 22-Jährige Angreifer begab sich auf seine letzte Reise mit der U21 Norwegens, bei der er wegen Altersgründen nun ausscheidet.

Mit norwegischem Messi gespielt

Das Spiel gegen Portugal wurde zwar mit 1:2 verloren, trotzdem konnte Bakenga Selbstvertrauen tanken. "Wir haben eine gute Leistung gezeigt, ich habe getroffen – das überwiegt. Darüber hinaus hat es Spaß gemacht, mit dem 15-jährigen norwegischen Talent Martin Ødegaard zu spielen. Er ist quasi der norwegische Messi und sogar schon für die A-Nationalmannschaft aufgelaufen."

Seit zwei Monaten ist Bakenga jetzt schon in Braunschweig und fühlt sich sichtlich wohl: "Die Stadt gefällt mir und ich lerne immer mehr Orte oder Restaurants kennen, die ich gern besuche. Auch das Verhältnis zu den Trainern und den Mannschaftskollegen ist sehr gut, das weiß ich zu schätzen. Wir haben viel Spaß, unter anderem auch, wenn die anderen Spieler mir deutsche Worte beibringen."

Startelf-Einsatz rückt näher

Bisher kam der Stürmer in jedem Spiel in der 2. Bundesliga zum Einsatz, wenn auch nur als Joker. "Ich bin bisher natürlich nicht zufrieden, da ich noch kein Tor erzielt habe. Aber ich habe das Gefühl, gezeigt zu haben, dass ich bereit bin, zu spielen. Auch mit meiner Trainingsleistung bin ich zufrieden und der Trainer hat mich wissen lassen, dass ich immer dichter an die erste Elf herankomme."

Ausgerechnet jetzt wartet ein schwieriges Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Bakenga begreift die Partei aber als Chance, um den Tournaround zu schaffen: "Ein Sieg wäre gut fürs Selbstvertrauen und der Druck würde weniger werden. Wir müssen gar nicht viel ändern, sondern einfach auf unsere Stärken vertrauen und über 90 Minuten konstant bleiben."