München - Der neue Duisburger Trainer Kosta Runjaic wartet mit den "Zebras" noch immer auf den ersten Sieg. Am Montagabend unternimmt der MSV gegen Hertha BSC einen neuen Anlauf. Der Hauptstadt-Club will hingegen seine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen verteidigen (ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Für die Hertha ist das Spiel in Duisburg mit positiven Erinnerungen an das bisher letzte Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga verbunden. Am 31. Spieltag der Saison 2010/11 sicherte Adrian Ramos mit seinem Tor nicht nur den 1:0-Auswärtssieg, sondern auch den Aufstieg in die Bundesliga. Das ist auch in dieser Saison das Ziel der Berliner - das weiß auch der Coach des Gegners, Runjaic. "Die Berliner haben ganz klar das Ziel, aufzusteigen. Dafür haben sie viel Qualität verpflichtet", sagte der MSV-Trainer.

Luhukay warnt



Die Duisburger haben mit nur einem Punkt aus den ersten sieben Spielen den schlechtesten Zweitliga-Start ihrer Vereinsgeschichte hingelegt. Hertha-Trainer Jos Luhukay will sich allerdings von der momentanen Tabellensituation des MSV nicht täuschen lassen.

"Ich habe Duisburg bei ihrem letzten Heimspiel gegen Bochum live im Stadion beobachtet. Das wird eine ganz schwere Partie. Sie sind in der Defensive sehr unangenehm und stehen wirklich kompakt. Die Mannschaft bekommt auch langsam Selbstvertrauen", sagte Luhukay.

Fragezeichen bei Sukalo und Niemeyer



Beide Trainer bangen vor dem Duell der beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder um den Einsatz wichtiger Spieler. Auf Seiten der Gastgeber droht der defensive Mittelfeldspieler Goran Sukalo auszufallen. Sukalo zog sich im Spiel gegen Eintracht Braunschweig einen Teilanriss des Außenbandes zu - sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. "Unsere Ärzte und Physios bearbeiten seinen Knöchel von morgens bis abends. Wir müssen einfach abwarten", sagte Runjaic.

Auf der anderen Seite ist der Einsatz von Hertha-Kapitän Peter Niemeyer noch ungewiss. Der Mittelfeldspieler zog sich gegen Dresden eine leichte Außenbanddehnung zu. Außerdem fehlen den Hauptstädtern die Langzeitverletzten Christoph Janker, Pierre-Michel Lasogga, Shervin Radjabali-Fardi, Marvin Knoll, Daniel Beichler sowie Maik Franz.




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