Zusammenfassung

  • Sandhausen gewinnt nach neun sieglosen Spielen endlich wieder.

  • Duisburg rutscht auf Platz elf ab.

  • Marcel Schuhen macht zahlreiche Großchancen zunichte.

Duisburg - Der SV Sandhausen hat den Klassenerhalt so gut wie klar gemacht. Die Sandhäuser siegten beim MSV Duisburg mit 2:0 (1:0) und dürften bei nun 41 Punkten für die kommende Saison in der 2. Bundesliga planen dürfen. Der MSV hingegen muss sich doch noch auf Abstiegskampf einstellen. Die Zebras liegen vier Spieltage vor Saisonende nur vier Punkte vor dem 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz 16.

Ein 20-Meter-Flachschuss von Philipp Förster (39.) sowie Stefan Kulovits (90.+3) entschieden das Spiel und verschafften dem SVS zumindest vorübergehend ein Sieben-Punkte-Polster auf Heidenheim. Duisburg, vor wenigen Wochen noch mit einer Außenseiterchance auf den dritten Tabellenplatz, ist seit sechs Spielen sieglos.

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"Ich bin froh, dass wir dieses schwere Auswärtsspiel gewonnen haben. Wir müssen mit zwei bis drei Toren in die Pause gehen. Nach dem Wechsel konnten wir uns auf Marcel Schuhen verlassen." Kenan Kocak (Coach SV Sandhausen)

Auch am Samstag vor 14.231 Zuschauern war der MSV lange zu harmlos und einfallslos. Gefahr für die Gäste entstand lange allenfalls aus Standardsituationen. Stanislav Iljutcenko vergab die bis dato größte Ausgleichschance mit einem Kopfball, den Marcel Schuhen im SVS-Tor spektakulär parierte (66.).

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Eine Minute zuvor hatte Cauly Oliveira-Souza den Pfosten getroffen. Auf der anderen Seite hätten Julian Derstroff (18.) und Rurik Gislason (31.) schon vor Försters Tor für Sandhausen treffen können. Erst gegen Ende der Begegnung erspielte sich Duisburg weitere gute Chancen. Doch immer wieder stand ihnen der stark aufgelegte Schuhen im Weg, der gleich mehrfach glänzend parierte und Sandhausen so vorne hielt.

SID

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Nejmeddin Daghfous mit dem langen Bein gegen Lukas Fröde
Nejmeddin Daghfous mit dem langen Bein gegen Lukas Fröde © imago / Nordphoto
Sandhausen darf jubeln - der Klassenerhalt liegt in Reichweite
Sandhausen darf jubeln - der Klassenerhalt liegt in Reichweite © imago / Nordphoto