Zusammenfassung

  • Joker Kingsley Onuegbu sichert dem MSV einen Punkt

  • Kapitän Wolze trifft doppelt für die Zebras

  • Heidenheim verspielt einen Zwei-Tore-Vorsprung

Duisburg - Der MSV Duisburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga nach einer Kampfleistung den Anschluss an die Spitzengruppe gewahrt. Der Aufsteiger spielte in einer turbulenten Partie 3:3 (1:3) gegen den 1. FC Heidenheim und kletterte mit 30 Punkten vorerst auf Platz vier. Heidenheim (26) bleibt im gesicherten Mittelfeld.

Maximilian Thiel (14.), Marc Schnatterer (33.) und Dustin Bomheuer (41.) erzielten die Tore für Heidenheim. Für den MSV, der zuvor im sechsten Heimspiel in Serie ohne Niederlage blieb, schoss Kapitän Kevin Wolze (27., 50.) einen Doppelpack. Kingsley Onuegbu (90.) sorgte für den Ausgleich.

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Die Gäste von der Brenz erwischten vor 13.105 Zuschauern den besseren Start und gingen verdient durch Thiel in Führung. In der Folge wurden die Zebras zunächst stärker und kamen durch einen Elfmeter von Wolze zum Ausgleich. Arne Feick hatte mit einem Foul an den Kapitän den Strafstoß verursacht.

Die Zebras bejubeln einen Last-Minute-Punkt
Die Zebras bejubeln einen Last-Minute-Punkt © imago / Eibner

Kurz vor der Pause schlug Heidenheim in Person von Schnatterer und Bomheuer doppelt zu und stellte damit die Weichen vermeintlich auf Sieg. Nach der Halbzeitpause drückte jedoch Duisburg und kam durch einen Volleyschuss von Wolze zum Anschluss. Onuegbu stocherte den Ball aus kurzer Distanz zum 3:3-Endstand über die Linie und belohnte die Aufholjagd des MSV.

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Vor dem Anpfiff erinnerten die MSV-Fans mit einer Choreographie an den vor einem Jahr (26. Januar 2017) verstorbenen Michael Tönnies. "Legenden leben ewig - Tornado unvergessen", war in großen Lettern auf einem Banner zu lesen.

Der MSV Duisburg klettert durch den späten Punktgewinn vorerst auf Tabellenplatz vier, während Heidenheim im gesicherten Mittelfeld steht.

SID

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Bilder des Spiels

MSV-Keeper Flekken musste in der ersten Hälfte dreimal hinter sich greifen
MSV-Keeper Flekken musste in der ersten Hälfte dreimal hinter sich greifen
Dreimal durften die Heidenheimer in der ersten Halbzeit jubeln
Dreimal durften die Heidenheimer in der ersten Halbzeit jubeln © imago / Eibner