Abstiegskampf-Experte Petrik Sander will mit der TuS Koblenz zumindest den Relegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga erreichen.

"Der Nichtabstieg wird eine interne Meisterschaft unter den derzeit letzten drei Teams. Die Relegation zu erreichen, ist realistisch - ohne die Plätze darüber aus den Augen zu verlieren", sagte der 49 Jahre alte Fußballlehrer am Dienstag bei seinem Amtsantritt beim Tabellensiebzehnten.

"Als Familie präsentieren"

Der ehemalige Cottbuser Bundesliga-Coach Sander, zuletzt bei Drittligist VfR Aalen tätig, soll als Nachfolger des vor rund zwei Wochen entlassenen Uwe Rapolder die TuS zurück in die Erfolgsspur führen. Dabei will Sander neben der Defensive vor allem auch den Teamgeist fördern. "Wir können unsere Ziele nur erreichen, wenn sich Spieler, Fans und das Umfeld als Familie präsentieren", sagte Sander.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde begann am Dienstag zunächst mit einem Laktattest. Sander wollte so erste Erkenntnisse über den konditionellen Zustand der Mannschaft sammeln.

Interimscoach Uwe Koschinat bleibt Co-Trainer

"Aufgrund der wirtschaftlichen Situation können wir in Sachen neue Spieler in der Winterpause kaum etwas machen. Aber ich glaube auch, dass die derzeitige Mannschaft das Zeug hat, besser zu spielen als zuletzt", sagte TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos.

Als Co-Trainer wird Sander Uwe Koschinat zur Seite gestellt. Koschinat hatte die Mannschaft beim 0:1 am 17. Spieltag gegen Frankfurt betreut.