Beim TSV 1860 München startet der Verkauf der Jahreskarten für die neue Saison. Der Kauf soll erleichtert werden, zudem verspricht der Verein Rückzahlungen bei enttäuschender Platzierung.

"In vielen Gesprächen haben mir Fans berichtet, dass sie sich gern eine Jahreskarte kaufen würden, wenn der Gesamtbetrag das eigene Konto nicht so stark strapazieren würde", berichtet Geschäftsführer Manfred Stoffers.

"Das kann ich gut verstehen, denn schließlich war die Jahreskarte bisher im Juni oder im Juli zu zahlen, genau in der Zeit, in der man sein Geld für Urlaub und Biergarten braucht."

Ratenzahlung

Deswegen bietet 1860 München jetzt eine entspannte Form der Zahlung an. Der Preis für die Jahreskarte kann zinslos in zwölf gleichen Teilen pro Monat bezahlt werden. So werde auch die unausweichliche Preiserhöhung (Jahreskarte Stehplatz statt 115 jetzt 144 Euro) für den einzelnen Fan leichter zu stemmen sein.

Stoffers dazu: "Natürlich ist keiner glücklich, wenn er einen höheren Preis zahlen soll. Aber wir kommen um die Preiserhöhung nicht herum, wenn wir mehr Qualität auf dem Rasen sehen wollen. Diese Mehreinnahmen auf der einen und unsere radikalen Sparmaßnahmen auf der anderen Seite werden uns die Chance geben, in die sportliche Qualität unserer Mannschaft zu investieren."

Rückzahlung bei schlechter Leistung

Mit Blick auf die schwachen sportlichen Leistungen der jüngsten Vergangenheit sei es, so Stoffers, "ein Treuebeweis ersten Ranges und ein grandioser Vertrauensvorschuss, wenn unsere Fans Jahreskarten zu den neuen Preisen kaufen".

Wenn die sportliche Leistung der nächsten Saison diesem Vertrauensvorschuss nicht gerecht werde und die "Löwen" am Ende der Saison nur den 10. oder einen schlechteren Tabellenplatz erreicht haben, erhalten die Besitzer von Jahreskarten fünf Prozent des Kartenpreises zurück. Einen Sofort-Rabatt von fünf Prozent bekommen die Käufer, die sich die Bezahlung der Jahreskarte gleich auf einen Schlag leisten können und wollen.