Am Samstag beginnt der 29. Spieltag mit zwei Partien. Dabei kämpfen drei Mannschaften gegen den drohenden Abstieg beziehungsweise wollen sich davor schützen, weiter in den Sog nach unten zu geraten.

Schlusslicht Rot Weiss Ahlen empfängt dazu den MSV Duisburg im "Endspiel" um den Abstieg. Außerdem treten mit Union Berlin und dem Karlsruher SC zwei Teams gegeneinander an, die jeweils dringend drei Punkte benötigen, um nicht noch in den Abstiegskampf zu geraten (beide Spiele ab 12:45 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Rot-Weiß Ahlen - MSV Duisburg

Nach drei Niederlagen in Folge und acht Punkten Rückstand auf einen Relegationsplatz gibt es für Gastgeber Ahlen nur noch minimale Chancen, den Klassenverbleib zu sichern. Gegenüber dem "kicker" rief Trainer Christian Hock deshalb ein Endspiel aus und sagte dazu:

"Das Spiel gegen Duisburg ist unsere letzte Möglichkeit. Wenn wir siegen, ist die Chance minimal. Verlieren wir, kommt der Deckel drauf." Um noch einmal alle Kräfte zu bündeln, reiste die Mannschaft in ein Kurztrainingslager nach Kamen-Kaiserau. Im Hinspiel konnte Ahlen nach einem 0:2-Rückstand noch das 2:2 erzielen.

Obwohl der MSV Duisburg das letzte Spiel gegen Koblenz 4:1 gewann, steht ein Aufstieg in die Bundesliga quasi nicht mehr zur Debatte, da der Rückstand auf einen Relegationsplatz acht Punkte beträgt.

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Union Berlin - Karlsruher SC

Nach sechs sieglosen Spielen ist die Mannschaft von Union Berlin das drittschlechteste Team der Rückrunde, doch auch Karlsruhe entwickelte sich seit der Winterpause rückläufig: In den letzten elf Partien konnte die Mannschaft von Trainer Markus Schupp nur drei Mal gewinnen. Union Berlin belegt derzeit Tabellenrang 11, Karlsruhe steht auf dem 13. Platz und hat die Möglichkeit, bei einem Sieg am Tabellennachbarn vorbeiziehen. Bei einer Niederlage jedoch könnte man trotz derzeit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch in den Abstiegsstrudel geraten.

Das Hinspiel entschied der KSC mit 3:2 für sich, doch Union-Trainer Uwe Neuhaus sieht eine Chance, sich jetzt dafür zu revanchieren. Er setzt dabei ganz auf die Stärken seiner Mannschaft: Teamgeist, körperliche Fitness und Aggressivität. "Wir wollen den Kampf annehmen und müssen versuchen, an die Leistung von Frankfurt anzuknüpfen - natürlich ohne die individuellen Fehler, die uns dort den Sieg gekostet haben." Verzichten muss er dabei allerdings auf die Verletzten Paul Thomik, Björn Brunnemann, Michael Parensen und Carsten Busch.

Karlsruhe tritt ohne seinen torgefährlichsten Spieler in der Hauptstadt an. Lars Stindl muss eine Gelbsperre absitzen. "Es wird schwer, Lars zu ersetzen", weiß Markus Schupp. Ein Fragezeichen steht noch hinter Godfried Aduobe (Oberschenkelzerrung) und Gaetan Krebs (muskuläre Probleme). Definitiv nicht mit dabei sein wird Serhat Akin, der weiterhin an einem Magen-Darm-Virus laboriert, dagegen kehrt Timo Staffeldt nach seiner Gelb-Sperre in die Mannschaft zurück.


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