Angreifer Benjamin Lauth trug beim 5:1-Erfolg des TSV 1860 München über St. Pauli nicht nur die Kapitänsbinde, sondern zeigte auch vorbildlichen Einsatz.

Wie eine Röntgenuntersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer am Montag ergab, spielte der 27-Jährige ab der 10. Minute mit einem Bruch des 4. Mittelhandknochens der rechten Hand.

"Das war schmerzhaft, aber nicht so schlimm", erzählt Lauth, der danach sogar noch seinen 8. Saisontreffer erzielte und sich erst in der 85. Minute auswechseln ließ. Jedoch schwoll die Hand nach dem Spiel stark an. Die Röntgenaufnahme am Montag brachte dann einen eindeutigen Befund.

Nicht unters Messer

"Ein Operation ist nicht notwendig", so Dr. Widenmayer, der ihm zunächst einen Gipsverband zur Ruhigstellung verpasste. Dieser wird aber bereits am Mittwoch einem individuellen Schienenverband weichen, mit dem der Stürmer auch trainieren und spielen kann.

Eine Gefahr fürs Derby am kommenden Sonntag, 8. März, 14 Uhr, beim FC Ingolstadt besteht nicht. "Ich bin zuversichtlich, dass es mich im Spiel nicht beeinflusst", sagt Lauth. Insgesamt muss er den Schienenverband vier Wochen tragen.