Cottbus - Konzentriert, geschwitzt, aber nicht am Limit. Die Kicker des FC Energie Cottbus ermitteln am Mittwoch und Donnerstag in Gruppen ihre aktuellen Laktatwerte. Die Punktspielpause bietet sich für diesen Leistungstest an.

"Die Werte sind gut bis sehr gut", legt sich Fitnesstrainer Matthias Grahe bereits fest, bevor alle Akteure des Kaders den Stufentest auf dem Laufband des Sportzentrums Cottbus absolviert haben.

Bereits zu Beginn der Sommervorbereitung waren die individuellen Werte ermittelt worden, der jetzige Test dient als Bestätigung und Vergleich. Denn dass die Kicker läuferisch keinerlei Defizite haben, war zuletzt in den Spielen auch ohne exakte Werte zu erkennen. Sowohl gegen Aachen als auch gegen Hertha und Frankfurt konnte der FCE zum Ende der Partien noch zulegen.

Neuzugänge unter Beobachtung

Wichtig ist die Bestandsaufnahme vor allem bei Spielern wie Daniel Adlung, Rok Kronaveter und Jules Reimerink. Die Neuzugänge waren beim ersten Laufbandtest im Juni nämlich noch nicht beim FC Energie, von ihnen liegen folglich noch keine Vergleichswerte vor.

Den Anfang machten am Mittwoch Markus Brzenska und Marc Andre Kruska, sie bewältigten Laufbandtest inklusive Blutabnahme ohne Probleme.

Angeschlagene Akteure wie Nils Petersen, Marco Kurth und Uwe Hünemeier werden übrigens "geschont". Sie sollen erst ihre Blessuren vollständig auskurieren, ehe sie sich zum zweiten Mal in dieser Saison dem Laktattest stellen. Man darf getrost davon ausgehen, dass diese konditionell austrainierten Profis keine Probleme haben mit diesem Test.