Nach der englischen Woche bleibt für die Spieler der TuS Koblenz kaum Zeit zum Durchatmen, schließlich geht es bereits am Freitag wieder um Punkte. Zum letzten Mal spielt die TuS dann auf dem alten Aachener Tivoli, der ab 2009 einer neuen Arena in unmittelbarer Nachbarschaft weichen wird. In der Vorsaison holte die TuS vier Punkte gegen die Alemannia: Einem 0:0 zu Hause folgte ein 3:1-Auswärtserfolg am letzten Spieltag.

Vor dem Spiel spricht Trainer Uwe Rapolder über Verletzungssorgen und den nächsten Gegner.

Frage: Zuletzt mussten Sie verletzungs- oder krankheitsbedingt auf bis zu 15 Spieler verzichten. Haben Sie in Ihrer Trainerkarriere schon einmal so viel Pech erlebt?

Uwe Rapolder: Nein, so etwas habe ich in der Tat noch nie erlebt, das ist schon sehr bitter. Wir können mittlerweile nur noch von Spiel zu Spiel planen. Eine schwierige Situation für uns, aber da müssen wir jetzt durch.

Frage: Mit Alemannia Aachen steht der TuS am Freitag der nächste Ex-Bundesligist gegenüber - der sechste in Folge. Wie sind Sie mit der Bilanz der letzten Spiele zufrieden?

Rapolder: Die Leistung der Mannschaft stimmt. Wir haben gegen Top-Teams wie Kaiserslautern, Nürnberg oder Duisburg insgesamt fünf Punkte gesammelt - und das bei unserer dünnen Personaldecke. Mit zwei Siegen kann man sich schnell aus der unteren Tabellenregion befreien. Wichtig ist, dass wir in unserer Situation die Ruhe bewahren. Wir dürfen uns nicht unter Druck setzen und sollten nicht vergessen, gegen wen wir bisher alles gespielt haben. Unsere Bilanz aus den vergangenen Spielen ist absolut okay. Wir können auch einmal zwei Spiele verlieren - dann gewinnen wir die nächsten eben wieder.