Köln - RB Leipzig will am Montagabend beim 1. FC Kaiserslautern mit einer Premiere den nächsten Schritt Richtung Bundesliga-Aufstieg machen: Denn bisher ist das Team von Ralf Rangnick noch ohne Sieg gegen die Roten Teufel - ein FCK-Sieg aus der Hinrunde und zwei Unentscheiden aus der Vorsaison stehen bisher zu Buche.

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"Nicht in Rückstand geraten"

Mit aktuell 62 Punkten hat Leipzig drei Zähler Vorsprung vor Nürnberg auf dem 3. Platz.

"Wir brauchen ein richtig gutes Spiel, um in Kaiserslautern als Sieger vom Platz zu gehen. Zuletzt sind wir zu oft in Rückstand geraten, das darf uns auf dem Betzenberg nicht passieren. Die Mannschaft muss von Beginn an hellwach agieren und versuchen, den Gegner in gewohnter Manier vor Probleme zu stellen", sagte Ralf Rangnick: "Kaiserslautern ist sicherlich keine Durchschnittsmannschaft, sondern hat die Qualität, in der Tabelle deutlich höher zu stehen. In den letzten drei Spielen hat sich das Team stabilisiert und gezeigt, was möglich ist. Entsprechend werden wir den Gegner nicht unterschätzen."

Kapitän Dominik Kaiser freut sich auf "ein sehr interessantes Spiel vor großer Kulisse". Spiele auf dem Betzenberg unter Flutlicht hätten einen besonderen Reis. Marcel Halstenberg hat seine Gelbsperre abgesessen und steht in Kaiserslautern wieder zur Verfügung, ebenso Rani Khedira nach seinem Muskelriss. Lukas Klostermann ist aufgrund muskulärer Probleme angeschlagen.

Hält Lauterns Defensive erneut?

© gettyimages / Thomas Starke/Bongarts

Der FCK hat sich in den vergangenen Wochen vorzeitig aller Abstiegssorgen entledigt und in den vergangenen drei Partien kein Gegentor kassiert. Diese Serie würden Konrad Fünfstück und sein Team natürlich gerne fortsetzen. Der Trainer warnte aber: "Wir spielen gegen eine der besten Zweitligamannschaften der vergangenen Jahre. Leipzig hat individuelle Klasse, ist gut geschult und hat einen tollen Trainer. Nichtsdestotrotz wünschen wir uns ein schönes und attraktives Flutlichtspiel."

Beim FCK müssen Lukas Görtler (Gelb-Sperre), Tim Heubach und Chris Löwe (beid verletzt) zuschauen.