Im Gleichschritt zum Aufstieg: Der 1. FC Kaiserslautern und der FC St. Pauli marschieren unaufhaltsam Richtung Bundesliga.

Auch am 21. Spieltag gaben sich die beiden Traditionsclubs keine Blöße und setzten ihre Erfolgsserien fort. Mit 3:0 gewannen die Pfälzer gegen den SC Paderborn, die Hanseaten setzten sich gegen den Karlsruher SC bereits am Freitag mit 2:1 durch.

FCA erster Verfolger

Prominent besetzt ist auch das Verfolgerfeld, das vom FC Augsburg angeführt wird, der sich allerdings bei Union Berlin mit einem 0:0 begnügen musste. Bis auf einen Zähler herangerückt sind die ehemaligen Bundesligisten Arminia Bielefeld (2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth) und Fortuna Düsseldorf (2:0 gegen den MSV Duisburg).

Bielefelds Trainer Thomas Gerstner bezeichnete den knappen Sieg gegen Greuther Fürth als mehr als glücklich: "Aber das ist mir egal. Wir haben dieses Spiel gebraucht, um wieder die Moral zu finden."

"Die Bundesliga ist natürlich ein Traum für jeden von uns"

Eine neue Tribüne wird derzeit auch am Hamburger Millerntor errichtet und es wird immer wahrscheinlicher, dass sie mit einem Bundesligaspiel eingeweiht wird. Denn der FC St. Pauli feierte bereits den vierten Sieg hintereinander. Die Zuschauer, unter ihnen auch U-21-Coach Rainer Adrion, erlebten erneut eine starke Vorstellung der Hanseaten.

"Die Bundesliga ist natürlich ein Traum für jeden von uns", sagte Doppel-Torschütze Rouwen Hennings. Und die Party kann bereits am Freitag weitergehen, wenn der FSV Frankfurt auf dem Kiez zu Gast ist. Die Hessen erlitten am Sonntag mit dem 1:1 gegen Alemannia Aachen wieder einen Rückschlag im Abstiegskampf.

Rostocks Situation "langsam wieder bedrohlich"

Immer mehr nach unten schauen muss der einstige Bundesligist Hansa Rostock, eine 1:2-Niederlage bei Rot-Weiß Oberhausen warf die Mecklenburger auf den 15. Tabellenplatz zurück. Trainer Andreas Zachhuber: "Unsere Leistung war absolut enttäuschend. Dadurch wird unsere Situation langsam wieder bedrohlich."

Nicht viel besser läuft es für Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus. An eine direkte Rückkehr in die Bundesliga ist schon seit Wochen nicht mehr zu denken, nach dem 1:1 gegen TuS Koblenz rückt die Abstiegszone für die Lausitzer immer näher.

Stattdessen verabschiedete sich nach 16 Jahren Ronny Gersch als Sprecher im Stadion der Freundschaft. Der Pressesprecher von Energie Cottbus wechselt als persönlicher Referent zu Schalkes Trainer Felix Magath.