Zweimal musste die Duisburger Neuverpflichtung Sören Larsen in der vergangenen Woche mit der dänischen Nationalmannschaft in der WM-Quali ran. Dabei kamen die Skandinavier beide Male nicht über ein 1:1 hinaus. "Gegen Portugal war es sicherlich ein gutes Ergebnis, aber in Albanien war es zu wenig. Wir sind aber weiterhin Gruppen-Erster und wollen diese Position in den beiden letzten Spielen auch verteidigen," sagte der lange Blondschopf am Montagmittag bei seinem ersten Kurzbesuch am Meidericher Trainingsgelände, wo er sich von den Zeugwarten schon mal alles zeigen ließ, bevor er am Nachmittag zum Medizin-Check muss.

Angesprochen auf seine persönliche Situation sagte Larsen: "Ich freue mich sehr, dass es mit dem Wechsel nach Duisburg geklappt hat und möchte mich hier voll reinhängen. Bislang war alles enorm stressig, so dass ich heute auch ganz schön platt bin."

Nach dem Wechsel von Toulouse zu den "Zebras" hatte der ehemalige Schalker viel um die Ohren. Nach der Vertragsunterschrift ging es für den 28-Jährigen direkt zur Nationalmannschaft, von der er am Freitag zu seinem neuen Team nach Kaiserslautern reiste. Das freie Wochenende nutzte der Stürmer, um seine Frau Nina und seinen gerade mal zwei Monate alten Sohn Julian in Frankreich zu besuchen. "Nach den Tagen bei der Nationalmannschaft habe ich endlich meine Familie wieder gesehen. Dabei musste ich einiges an Papierkram erledigen und Umzugskartons packen. In Duisburg werde ich zunächst ins Hotel ziehen und mich schnellstens um ein Haus bemühen, damit meine Familie nachkommen kann." Larsen wird am Dienstag zum ersten Mal mit den "Zebras" trainieren.