Belek - Der KSC hat sich in seinen ersten beiden Testspiel im diesjährigen Trainingslager stürmisch gezeigt. Gegen FK Mlada Boleslav gab es ein 3:3-Unentschieden, später feierten die Badener gegen den FC Costuleni beim 8:3 ein Schützenfest.

Karlsruher SC - FK Mlada Boleslav 3:3

Die Partie gegen den aktuellen Tabellenvierten der ersten tschechischen Liga begann für den KSC nach Maß: In der 8. Minute nutzte Christian Timm einen Fehlpass von Keeper Miroslav Miller, umkurvte den Torwart und legte mustergültig quer zu Alexander Iashvili, der aus zwei Metern nur noch einzuschieben brauchte. Doch die Führung der Karlsruher hielt nur eine Minute, dann konnte Marek Kulic - allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position - ausgleichen. In einer temporeichen Partie vergab Bogdan Müller die nächste KSC-Chance, als er den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte (14.). Die Tschechen zeigten sich kaltblütiger, in der 17. Minute traf erneut Kulic zur 2:1-Führung. Einen noch höheren Rückstand verhinderte zunächst KSC-Torwart Dirk Orlishausen durch glänzende Reaktionen gegen Thomas Janicik und Jabuk Symuek (30., 31.). Nachdem Iashvili den Ball in der 35. Minute aus zwei Metern am Tor vorbeieköpft hatte, schaffte Delron Buckley nach toller Vorarbeit des Georgiers doch noch den Ausgleich (38.). Dennoch musste der KSC - nach einer insgesamt von den Tschechen dominierten ersten Hälfte - mit einem Rückstand in die Pause gehen, da Jan Kysela in der 40. Minute die erneute Führung erzielen konnte.

In der zweiten Hälfte übernahm dann der KSC das Kommando und ließ vor dem eigenen Tor nur noch wenig Möglichkeiten zu. Dennoch dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Iashvili der 3:3-Endstand gelang. Nach einem Foul an Müller verwandelte der Kapitän den fälligen Elfmeter sicher. Zuvor hatte Dimitrovski nach einem Schuss von Iashvili noch auf der Linie klären können (53.), Keeper Miller war sowohl nach einem Kopfball von Timm (54.) und zwei weiteren Möglichkeiten durch Iashvili (60., 71.) zur Stelle gewesen.

KSC: Orlishausen - Staffeldt, Soumare, Rada, Konrad - Thioune, Calhanoglu - B. Müller, Buckley (77. Ngwat-Mahop) - Timm, Iashvili


Karlsruher SC - FC Costuleni 8:3

Der KSC hatte die Partie gegen den Tabellenletzten der moldawischen Liga in der kompletten Spielzeit im Griff. Die ersten beiden Chancen der Elf von Jörn Andersen vergab Pascal Groß, der jeweils am Keeper der Moldawier scheiterte (8., 18.). In der 23. Minute zappelte die Kugel dann jedoch das erste Mal im Netz. Kapitän Klemen Lavric verwandelte einen an ihm verursachten Foulelfmeter selbst zum 1:0 (23.). Glück hatten die Gäste, dass es nach einer Tätlichkeit an Thorben Stadler in der 28. Minute zu keinem Platzverweis kam. Der KSC fand die sportliche Antwort auf die unfaire Attacke kurz darauf in Form des zweiten Treffers, diesmal erzielt durch Simon Zoller (30.). Durch eine Unaufmerksamkeit in der KSC-Abwehr konnte der FC Costuleni aber zumindest den Anschlusstreffer erzielen (43.), ehe Zoller postwendend den alten Abstand wieder herstellte. Einen Schuss von Matthias Cuntz konnte der moldawische Keeper nur vor die Füße Zollers abwehren, der sich diese Chance nicht entgehen ließ (44.).

In der zweiten Hälfte setzte sich die Überlegenheit des KSC fort. So erhöhte Louis Ngwat-Mahop unmittelbar nach seiner Einwechslung - er kam für Marcus Piossek in die Partie - mit einem sehenswerten Drehschuss auf 4:1 (56.). Im Anschluss konnten die Moldawier eine rund zehnminütige Phase der Unaufmerksamkeit der Karlsruher zu zwei Toren (59., 70.) nutzen, ehe der KSC wieder zu Treffern kam. Einem Eigentor nach einem Eckball (71.) folgten noch Treffer von Lavric (80., Foulelfmeter, 83.) und Patrick Milchraum, der zum 8:3 Endstand traf.

KSC: Stolz - Haas, Aquaro, St. Müller, Stadler - Groß, Cuntz - Piossek (70. Ngwat-Mahop), Milchraum - Zoller, Lavric

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