Sympathisch, authentisch, humorvoll - so präsentierte sich Alemannia Aachens neuer Trainer Michael Krüger am Dienstagmittag den Journalisten.

"Derzeit steht die Alemannia nicht dort, wo sie hingehört. Seit Sonntag ist es etwas besser, aber es gibt noch eine Menge Luft nach oben", sagte der Coach.

"Krüger ist die Ideallösung"

Mit einer kurzen Ansprache hatte sich der Fußball-Lehrer seinem neuen Team vorgestellt. "Ich habe den Jungs gesagt, dass ich innerhalb einer Woche die beiden Gesichter der Mannschaft gesehen habe. Ab sofort möchte ich nur noch das zweite Gesicht sehen. So wie am Sonntag gegen 1860 München stelle ich mir Alemannia Aachen vor - mit Leidenschaft, Laufstärke und aggressiv in den Zweikämpfen."

Sportdirektor Andreas Bornemann lobte den Auftritt des Trainers in den Gesprächen mit den Verantwortlichen. "Wir haben viel Zeit darauf verwendet, den richtigen Trainer für die Alemannia zu finden. Michael Krüger ist die Ideallösung, er hat uns in allen Belangen überzeugt", sagte Bornemann.

Selbstbewusster Auftritt

Kritische Fragen, ob er denn zu den hohen Ambitionen der Alemannia passe, beantwortete Krüger gelassen und souverän: "Kann man nur in die Erste Liga aufsteigen, wenn man dort schon als Trainer gearbeitet hat?", fragte er zurück.

Die Aufgabe bei der Alemannia sei nach seinen Engagements in Afrika sicher die größte Herausforderung für ihn als Trainer in Deutschland. "Aber das liebe ich. Die Arbeit in einem Traditionsclub ist einfach spannend. Und mein erster Eindruck von der Mannschaft ist sehr positiv."

Möglichst bald will der 55-Jährige eine Wohnung in Aachen finden. Seine Frau bleibe aus beruflichen Gründen in der Heimat nahe Hannover. "Außerdem haben wir einen altersschwachen Hund", scherzte Krüger.

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