Köln - Der Kampf um den Klassenerhalt ist in der 2. Bundesliga spannend wie selten zuvor. Bis zu Tabellenplatz elf stecken die Teams mittendrin. Aber auch davor kann sich der eine oder andere Club noch nicht komplett in Sicherheit wiegen. Bis zum 34. Spieltag ist also Spannung garantiert im Tabellenkeller.

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Alles tummelt sich um den Relegationsplatz, auf dem aktuell mit 33 Punkten der FC Erzgebirge Aue steht. Am 31. Spieltag könnte es für den FCE aber auch schon rasant nach oben gehen: Mit einem Sieg hat die Mannschaft von Domenico Tedesco Aussicht auf Rang elf. Gerade einmal zwei Punkte trennen die Erzgebirgler und den FC St. Pauli auf besagtem Rang. Dazwischen stehen die Mannschaften von Fortuna Düsseldorf, dem 1. FC Kaiserslautern, den Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München.

Die Paulianer haben dabei die beste Ausgangslage. Der große Vorteil der Mannschaft von Ewald Lienen ist die Defensive: St. Pauli kassierte nur in einer Partie der laufenden Saison mehr als zwei Gegentore.

Richtungsweisendes Duell

Vor allem Aue ist im Aufwind: Der FCE verlor nur eins der letzten acht Spiele. Damit hat sich der Club vom letzten auf den Relegationsplatz vorgearbeitet und geht mit Rückenwind in die Schlussphase. Interessant wird für Aue das nächste Spiel gegen Würzburg. Die Kickers befinden sich aktuell im freien Fall. In diesem Jahr konnte der Aufsteiger noch kein Spiel gewinnen. Der Ausgang der Partie ist daher richtungsweisend.

Auch Düsseldorf strotzt derzeit nicht unbedingt vor Selbstvertrauen. In den letzten Wochen ging es in der Tabelle abwärts. Zwei Punkte trennen die Fortunen noch vom Relegationsplatz.

Doch der Blick geht sogar noch ein bisschen weiter nach unten. Auch den direkten Abstieg dürfen die Clubs nicht aus dem Auge verlieren. Nach einer kleinen Erfolgsserie hat auch Arminia Bielefeld im Kampf um den Klassenerhalt durchaus noch ein Wörtchen mitzureden. Den Tabellen-17. trennen im Moment nur zwei Punkte von den Clubs davor. Der große Faustpfand der Ostwestfalen: Die Arminia blieb nur in einem der letzten 20 Spiele ohne Torerfolg. Damit haben die Bielefelder mit Abstand die meisten Tore der Konkurrenz erzielt.

Noch viel möglich

Auch Tabellenschlusslicht Karlsruher SC hat noch eine minimale Chance auf den Klassenerhalt: Mit 22 Punkten dürfen die Badener noch hoffen. Ebenso wie sich der Zehnte VfL Bochum (37 Punkte) und SV Sandhausen auf Rang neun (38) noch nicht zu sicher sein dürfen. Auch für sie könnte es noch einmal gefährlich werden.

Kristina Jäger

© gettyimages / Oliver Hardt

Das Restprogramm

St. Pauli: (H) 1. FC Heidenheim, (A) 1. FC Kaiserslautern, (H) SpVgg Greuther Fürth, (A) VfL Bochum

Düsseldorf: (A) Hannover 96, (H) Würzburger Kickers, (A) 1. FC Nürnberg, (H) Erzgebirge Aue

Kaiserslautern: (A) Karlsruher SC, (H) FC St. Pauli, (A) Erzgebirge Aue, (H) 1. FC Nürnberg

Würzburg: (A) Erzgebirge Aue, (A) Fortuna Düsseldorf, (H) SV Sandhausen, (A) VfB Stuttgart

München: (H) Eintracht Braunschweig, (A) Dynamo Dresden, (H) VfL Bochum, (A) 1. FC Heidenheim

Aue: (H) Würzburger Kickers, (A) VfB Stuttgart, (H) 1. FC Kaiserslautern, (A) Fortuna Düsseldorf

Bielefeld: (H) SpVgg Greuther Fürth, (A) VfL Bochum, (H) Eintracht Braunschweig, (A) Dynamo Dresden

Karlsruhe: (H) 1. FC Kaiserslautern, (A) SpVgg Greuther Fürth, (H) Dynamo Dresden, (A) Eintracht Braunschweig