Herausragende Quote: Kevin Akpoguma gewann gegen Stuttgart 83 Prozent seiner Duelle - © © imago / Nordphoto
Herausragende Quote: Kevin Akpoguma gewann gegen Stuttgart 83 Prozent seiner Duelle - © © imago / Nordphoto
2. Bundesliga

Akpoguma: "Wir können auch die Großen schlagen"

Düsseldorf - Durch einen hart erkämpften 1:0-Erfolg über den VfB Stuttgart hat Fortuna Düsseldorf zumindest für eine Nacht die Tabellenführung der 2. Bundesliga übernommen. Die Rheinländer lieferten dem Bundesliga-Absteiger einen großen Kampf und zeigten sich vor allem in der beim Auftakt in Sandhausen noch wackeligen Defensive stark verbessert. Garant dafür war Innenverteidiger Kevin Akpoguma, der 83 Prozent seiner Zweikämpfe gewann und nach dem Abpfiff ein gefragter Gesprächspartner war.

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Frage: Kevin Akpoguma, Glückwunsch zum 1:0-Heimsieg gegen den Aufstiegsfavoriten VfB Stuttgart. Wie bewerten Sie den Auftritt der Fortuna?

Kevin Akpoguma: Wir wussten, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Man hat in der zweiten Halbzeit gesehen, wie druckvoll so eine gute Mannschaft wie der VfB spielen kann, nachdem wir das Tor gemacht hatten. Unsere Chance in dem Spiel bestand darin, über den Kampf zu kommen. Wir hatten wenige Möglichkeiten, waren aber immer gefährlich. Der Stuttgarter Torhüter Mitchell Langerak musste zweimal super parieren. Wir hätten vielleicht früher in Führung gehen können, aber der VfB hatte auch seine Chancen. Alles kann man schließlich nicht verhindern. Wir haben durch unseren Kampf und unseren Willen das Glück auf unsere Seite gebracht.

Frage: Rahmen Sie sich die Tabelle, die Fortuna auf Platz 1 zeigt, jetzt ein?

Akpoguma: Nein, wir wissen immer noch, um was es geht. Wir haben erst den 2. Spieltag und noch 32 Partien vor uns. Im Pokal spielen wir jetzt gegen Rostock. Wir wollen dort eine Runde weiterkommen. In zwei Wochen erwartet uns ein ganz schweres Spiel in Kaiserslautern. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen. Für die Fans und die Stadt ist es ein schöner Moment. Wir selbst haben gesehen, dass wir auch die Großen schlagen können. Das sollte uns Selbstvertrauen geben für die nächsten Spiele.

Frage: Wie wichtig ist dieser Sieg gegen den Topfavoriten VfB Stuttgart?

Akpoguma: Wir haben uns gegen Sandhausen (beim 2:2, die Red.) noch sehr schwer getan. Das war eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe eingestuft wird. Stuttgart gehört mit Hannover rund St. Pauli zu den Mannschaften, die weiter oben angesiedelt werden. Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen solche Mannschaften mit Spielern wie Langerak, Gentner, Terodde oder Maxim bestehen können. Weil wir diesmal auch gut von hinten rausgespielt haben. Gegen Sandhausen hatte der Trainer noch kritisiert, dass wir im Aufbauspiel gehemmt gewirkt hätten. Wir haben jetzt gesehen, dass es auch gegen große Mannschaften geht. Wir nehmen aus dem Spiel das Selbstvertrauen mit, dass wir Fußball spielen und zu unseren Chancen kommen können.

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