Oberhausens Thomas Schlieter glänzte beim 2:2-Unentschieden beim Aufstiegs-Aspiranten Alemannia Aachen. "Mit dem Punkt hat niemand gerechnet", meint er im Interview.

Frage: Thomas Schlieter, nach der "Hölle" in Kaiserslautern hat RWO nun auch den berüchtigten Tivoli überstanden und auch von dort einen Zähler mit nach Oberhausen gebracht. Wie bewerten Sie diesen Punkt?

Thomas Schlieter: Er ist sehr wichtig für die Moral und selbstverständlich auch für die Tabelle, denn eigentlich ist das ein Punkt, mit dem im Vorfeld niemand gerechnet hat, zumal Aachen zuvor fünf Siege in Serie gefeiert hatte. In der Endabrechnung wird dieser Punkt daher wichtig für uns sein.

Frage: Trainer Jürgen Luginger hat die 40 Punkte als Ziel herausgegeben, jetzt hat RWO 38 Punkte auf dem Konto. Rechnen Sie schon aus, ob diese Anzahl bereits für den Klassenerhalt reicht?

Schlieter: Selbstverständlich sehe ich mir die Tabelle genau an und schaue auch, was die Konkurrenz macht. Doch ich lasse mich davon überhaupt nicht beeinflussen, wie ich in Aachen wohl bewiesen habe. Wir wollen nun mit einem Heimsieg gegen Wehen alles klar machen, dann braucht niemand mehr zu rechnen.

Frage: Ist Wehen damit sozusagen ein Endspiel?

Schlieter: Von einem Endspiel will ich gar nicht sprechen. Ein Endspiel wäre ein Spiel in Mainz, aus dem wir noch mindestens einen Punkt holen müssten. Daher würde ich in diese Partie gegen Wehen nicht zu viel hineininterpretieren. Das baut unnötigen Druck auf. Schließlich ist dieses Spiel eine große Chance für uns, den Klassenerhalt zu sichern. Aber das wird gar nicht so einfach.