Osnabrück/Cottbus - Zwei Tage nach der schweren Verletzung, die VfL-Stürmer Flamur Kastrati während des Zweitligaspiels zwischen dem FC Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück erlitt, befindet sich der 19-Jährige weiter auf dem Weg der Besserung.

Die Ärzte des Carl-Thiem-Klinikums sind sehr optimistisch, dass Flamur Kastrati wieder vollständig genesen wird. Am Dienstag sind alle neurologischen Untersuchungen abgeschlossen, Folgeschäden auf Grund des Schädel-Hirn-Traumas und Spinal-Traumas können laut Aussage der Klinik ausgeschlossen werden.

Noch zur Beobachtung in der Klinik

Flamur konnte inzwischen die Intensivstation der Neurologischen Abteilung verlassen, bleibt aber zur weiteren Beobachtung noch in der Klinik. Bei zunehmend positivem Verlauf kann mit einer baldigen Entlassung gerechnet werden.

Mit dem Team der betreuenden Ärzte befindet sich der VfL Osnabrück in ständigem Austausch. Die VfL-Mannschaftsärzte Dr. Peter Ettinger und Thomas Herzig und Physiotherapeut Günter Schröder stehen in engem Kontakt mit der Klinik. Zusätzlich ist Teammanager Michael Lüken in Cottbus, um dem Spieler und seiner Familie zur Seite zu stehen.

Große Anteilnahme

Ein intensiver Informationsaustausch erfolgt natürlich auch mit Twente Enschede. Vom amtierenden niederländischen Meister, an den Kastrati noch bis 2012 vertraglich gebunden ist, wurde der junge Stürmer bis zum Saisonende an den VfL Osnabrück ausgeliehen.

VfL-Sportdirektor Lothar Gans steht in täglichem Kontakt mit Cees Lok, dem Manager des FC Twente, zudem telefonieren die Mannschaftsärzte des VfL und Physiotherapeut Günter Schröder täglich mit der medizinischen Abteilung von Twente Enschede.

Seit dem schlimmen Vorfall am Sonntagnachmittag erreicht den VfL Osnabrück eine Welle der Anteilnahme, für den sich die Vereinsführung im Namen des Spielers, seiner Familie, der Mannschaft, des gesamten Trainer- und Betreuerteams und aller Mitarbeiter des VfL herzlich bedankt.