Osnabrück - Bei Flamur Kastrati vom VfL Osnabrück geht es weiter aufwärts: Am Donnerstagerstagmittag begleitete Physiotherapeut Günter Schröder Kastrati in die Neurologie des Marienhospitals in Osnabrück, um mit Prof. Dr. Greiner die weitere Vorgehensweise im Genesungsprozess des 19-Jährigen zu besprechen. Nach eingehender ärztlicher Untersuchung steht der Aufnahme einer ersten leichten Belastungseinheit, die unter Anleitung der physiotherapeutischen Abteilung des VfL erfolgen und in den nächsten Tagen langsam gesteigert wird, nichts im Weg.

Kommenden Mittwoch wird sich Prof. Dr. Greiner ein Bild davon machen, wie Flamur Kastrati auf die Belastungen reagiert. Von diesem Untersuchungsergebnis wird abhängig sein, wann der VfL-Stürmer das Mannschaftstraining wieder aufnehmen kann.

Saisonaus für Lejean

Die Ausfallzeit für Michael Lejan wird sich länger gestalten als nach der ersten Diagnose zunächst vermutet. Die Saison ist für den Belgier definitiv beendet, zwei bis drei Monate wird Lejan nach seinem Trainingsunfall am Mittwochnachmittag sicherlich pausieren müssen. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hatte sich in einer Zweikampfsituation während des Trainings am Mittwoch eine Fraktur des Schienbeinkopfes zugezogen und wurde noch am gleichen Abend im Osnabrücker Klinikum operiert.

Durch die während der Operation zusätzlich durchgeführte Kniespiegelung wurde deutlich, dass sich die Verletzung auch auf den Außenmeniskus des linken Knies erstreckt. Schröder, der am Mittwoch mit Michael Lejan in die Klinik gefahren war und eng mit den behandelnden Ärzten zusammenarbeitet, geht von einem Klinikaufenthalt von einer Woche aus.