Thun/Köln - Der Karlsruher SC hat auch sein zweites Testspiel während der Länderspielpause deutlich für sich entschieden. In der Schweiz setzte man sich am Freitagnachmittag mit 5:0 gegen den Partnerverein FC Thun durch. Dabei konnten sich fünf KSC-Profis in die Torschützenliste eintragen.

Vor 652 Zuschauern in der Thuner Stockhorn Arena erwischte der KSC gegen den Dritten der Schweizer Super League und Talentteam-Partner FC Thun einen Start nach Maß. Ohne die auf Länderspielreise befindlichen Nazarov und Micanski sowie die angeschlagenen Gulde und Kempe konnten die Karlsruher bereits in der 4. Spielminute die 1:0-Führung durch Park erzielen, der einen Abpraller nach Vorarbeit von Rouwen Hennings und Enrico Valentini aus kurzer Distanz verwandelte.

In der 24. Minute kamen dann die Gastgeber ihrerseits zu einer gefährlichen Aktion, allerdings flog der Schuss knapp links an Dirk Orlishausens Tor vorbei. In der Folgezeit spielte wieder nur der KSC und erarbeitete sich so weitere Chancen: Ein Freistoß von Selcuk Alibaz konnte von Keeper Guillaume Faivre gerade noch so aus dem linken unteren Eck gefischt werden (25.). Mehr Glück hatte 10 Minuten später Enrico Valentini, der nach einer flachen Hereingabe von Philipp Klingmann per Fuß auf 2:0 erhöhte (34.).

Noch mehr Druck nach der Pause

Nach der Pause knüpfte der KSC an die starke Leistung aus der ersten Halbzeit an, konnte den Druck auf die Schweizer sogar verstärken. In der 57. Spielminute scheiterte Koen van der Biezen am eingwechselten Torhüter Ruberto Francesco, nachdem der starke Valentini von links geflankt hatte. Danach zogen die Badener ein regelrechtes Powerplay auf und verzeichneten Möglichkeiten beinahe im Minutentakt.

So konnte nur zwei Minuten später der zuvor glücklose van der Biezen nach Flanke von Philipp Max auf 3:0 erhöhen (59.) und weitere drei Minuten später Martin Stoll nach einer Alibaz-Ecke zum 4:0 einköpfen (62.). Doch damit nicht genug: In der Schlussviertelstunde wollte es der KSC nochmal wissen und scheiterte durch Peitz und van der Biezen denkbar knapp am Schlussmann der Gastgeber.

Besser machte es in der 78. Spielminute Hiroki Yamada, der nach einer weiteren Max-Flanke - erneut per Kopf - zum 5:0-Endstand traf und einen hochverdienten Sieg des KSC nach souveränem Auftritt in trockene Tücher brachte.

KSC: Orlishausen - Klingmann (66. Yamada), ‎Gordon (66. Mauersberger), Stoll, Max - Meffert - Park (66. Torres), Yabo (46. Peitz), Alibaz (66. Krebs), Valentini - Hennings (46. van der Biezen)