Darmstadt - Der Karlsruher SC hat das vorletzte Testspiel seiner Saisonvorbereitung am Mittwochabend beim Drittligisten SV Darmstadt 98 mit 3:0 (1:0) für sich entschieden.

Die Partie im Stadion am Böllenfalltor hatte mit einer Stunde Verzögerung begonnen, da der Mannschaftsbus des KSC auf der Autobahn in eine Vollsperrung geraten war.

Alibaz trifft für den KSC



Ein erster zaghafter Schussversuch des Darmstädters Dominik Stroh-Engel stellte KSC-Keeper Rene Vollath in der 3. Minute vor keine Probleme. Enger wurde es aber in der 11. Minute, als Marcel Hellers Schuss nur knapp am rechten Pfosten vorbeiflog. Obwohl der Drittligist zunächst insgesamt mehr vom Spiel hatte, gingen die Badener nach 14 Minuten in Führung. Eine Kombination zwischen Reinhold Yabo und Rouwen Hennings konnte Selcuk Alibaz zum 1:0 verwerten.

Die Chance zum 2:0 vergab Ilian Micanski kurz darauf, sein Kopfball im Anschluss an eine Alibaz-Ecke ging nur knapp am Tor vorbei (18.). In der Schlussphase der ersten Hälfte setzte Jerome Gondorf zunächst einen Schuss neben das KSC-Tor (34.). Vollath konnte in der 42. Minute einen Freistoß abfangen und einen Konter der Gäste einleiten, Micanski diesen aber nicht erfolgreich abschließen.

Kauczinski sieht "Licht und Schatten"



Im zweiten Durchgang dauerte es bis zur 60. Minute, ehe die 1.100 Zuschauer die nächste Tormöglichkeit sahen, nach einem Freistoß köpfte Aytac Sulu das Leder aber über das Tor. Erneut hatte die Elf des ehemaligen KSC-Profis mehr vom Spiel, kam aber dennoch nicht mehr zu zwingenden Gelegenheiten.

Auf der Gegenseite nutzte der KSC seine Möglichkeiten eiskalt. Eine Ballverlängerung durch Geburtagskind Koen van der Biezen vollendete Dimitrij Nazarov zum 2:0 (81.). Nur vier Minuten später konnte Manuel Torres eine weitere Vorlage van der Biezens zum 3:0 verwerten. Ein eigener Treffer blieb dem Holländer hingegen verwehrt, er scheiterte in der 88. Minute aus kurzer Distanz an Darmstadts Torwart David Salfeld.

"Unser Spiel heute war geprägt von Licht und Schatten. Wir hatten gute Phasen während der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte haben wir zunächst schwer reingefunden, wurden dann zum Ende aber besser", sagte Chefcoach Markus Kauczinski zu "ksc.de".

KSC: Vollath (46. Reule) - Vitzthum (54. Schwertfeger), Mauersberger (46. Schuster), Gordon (46. Schultz), Klingmann (46. Schiek) - Dulleck (46. Torres), Yabo (72.), Varnhagen (46. Peitz), Alibaz (46. Mast) - Micanski (46. Van der Biezen), Hennings (62. Nazarov)