Kaiserslautern - Die Operation Aufstieg läuft beim 1. FC Kaiserslautern aktuell ausgezeichnet, die Roten Teufel stehen auf Platz zwei. Doch jetzt kommt der Angstgegner der Lauterer auf den Betzenberg. Gelingt gegen den VfR Aalen am Samstag (ab 12:45 Uhr im Liveticker) endlich mal wieder ein Sieg?

Nur eine einzige Niederlage hat der FCK in den vergangenen zwölf Spielen in der 2. Bundesliga kassiert. Zum Rückrundenstart gab es gleich wieder ein 2:0 gegen Eintracht Braunschweig, womit Platz zwei in der Tabelle zurückerobert werden konnte. Für das Team von Coach Kosta Runjaic läuft aktuell alles rund.

FCK ist Aalens Lieblingsgegner

Wenn da nur nicht der VfR Aalen wäre. Denn das Team von der Ostalb hat sich den FCK als Lieblingsgegner in der 2. Bundesliga auserkoren. Seit dem Aufstieg des VfR gab es fünf Duelle mit den Roten Teufeln, drei davon gewann Aalen, Lautern siegte lediglich im ersten Aufeinandertreffen. Gegen keinen anderen Club weist der VfR in der 2. Bundesliga eine bessere Bilanz aus. Zumal die Mannschaft von Coach Stefan Ruthenbeck auch noch zehn Tore in den fünf Spielen erzielte - gegen keinen anderen Club gab es mehr Treffer.

Zuletzt blieben die Aalener gleich vier Mal in Folge gegen den FCK ungeschlagen. Im Hinspiel konnten die Roten Teufeln eine zweimalige Führung nicht zum Sieg nutzen, Leandro Grech erzielte per Elfmeter in der 86. Minute den 2:2-Endstand. Auf dem Betzenberg gewannen die Aalener sogar die beiden jüngsten Duelle - und das 4:0 in der Hinrunde 2013/14 ist bis heute der höchste Zweitliga-Erfolg des VfR.

Ademi soll es richten

Einen erneuten Sieg hätte die Ruthenbeck-Elf auch dringend nötig, um im Abstiegskampf nicht an Boden zu verlieren. Seit vier Spielen wartet Aalen auf einen Sieg, mit 18 Punkten haben sie nur einen Zähler Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz. Vor allem offensiv muss sich dazu einiges ändern. Erst 15 Tore hat der Club in 20 Ligaspielen erzielt, in den jüngsten fünf Partien gab es nur drei Treffer.

Abhilfe soll hier vor allem Orhan Ademi schaffen, der im Winter aus Braunschweig kam. Bei seinem ersten Einsatz beim 0:0 gegen Darmstadt 98 stellte der Stürmer seine Gefährlichkeit schon unter Beweis, hatte zwei Chancen. Ein Tor gelang ihm allerdings auch nicht.